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15. Mai bis 5. Oktober
Reisen. Fotos von unterwegs

Berge und Meere, Himmel und Städte, Horizont, Szene und Struktur, von den Alpen bis nach Neuseeland: das Reisebildgedächtnis des 20. Jahrhunderts und seine Traumpfade im Literaturarchiv.

Mit über 1.200 Fotografien unter anderem aus den Nachlässen von Harry Graf Kessler, Arthur Schnitzler, Hermann Hesse, Ernst Jünger, Gustav Sack, Armin T. Wegner, Walter Hasenclever, Hilde Domin, Siegfried Kracauer, Bernward Vesper, H.G. Adler, Jörg Fauser, Heinz Czechowski und Christa Reinig sowie – in einem Labor des 21. Jahrhunderts – von Michael Roes, Thomas Hettche, Ilija Trojanow, Kathrin Röggla, Judith Schalansky, Nora Gomringer, Thomas Meinecke, Matthias Politycki und Rainald Goetz.

"Noch ist er also als Fremder zu erkennen. Anstatt provozierender Bekenntnisse trägt er demonstrativ das Zeichen seiner Fremdheit, seine Kamera, zur Schau. Doch spürt er, dass die zunehmende Polarisierung des Konflikts ein geduldetes Dazwischen- oder Abseitsstehen, einen unentschiedenen, beobachtenden Standpunkt nicht mehr zulässt, dass seine Kamera zu einer Waffe wird; und ebenso zur Ferse." (Michael Roes)

"Es ist wichtig, nicht zu früh Dinge zusammendenken zu wollen. Die Synthese geschieht später, im Text, als Arbeit der Sprache. Ein Bild, das sie vorwegnehmen wollte, verhinderte den Text. Bildlogik ist nicht Sprachlogik. Insofern bilden die Bilder die nowendige Anspruchslosigkeit, Planlosigkeit, Zerstreuung des suchenden Autorenblicks ab, der sich in allem verlieren will, was ihn aufhält. Sie zeigen einen ganz bestimmten Punkt der Vergegenwärtigung, den ich bei meinen Recherchen immer sehr genieße. Jenen suchenden Zustand, in dem alles bedeutungsvoll ist, aber noch nichts eine Bedeutung hat, jenen offenen Horizont, den erst die Sprache wieder schließen wird." (Thomas Hettche)

Begleitprogramm und Schulangebote

Werbepartner: www.zvab.de