BETA - Für weitere Informationen klicken Sie hier

Keller, Gottfried (1819-1890). Kleider machen Leute (Novelle : 1874)

Keller, Gottfried (1819-1890) ,

1874

Media type
  • Normdaten
Title of the Work
Kleider machen Leute
Other Titles
El hábito hace al monje (Deutsch)
O traje faz o homen (Portugiesisch)
C'est l'habit qui fait l'homme
L'habit fait l'homme (Französisch)
L'habit fait le moine (Französisch)
Saty robia cloveka
L'habit fait le moine
Mago ni mo isho
Ta rucha kanun ton anthropo
Klaeder skaber folk
Kläderna gör mannen
Odjeća čini čovjeka
Obleka naredi človeka
Form of the Work
  • Novelle
Time
1874
Language
  • Deutsch
Source
Kindler; 3. Auflage, online (positiv)
Kröner Weltlit. (positiv)
Meid, Volker: Metzler Literatur Chronik, 3., erw. Aufl., 2006 (positiv)
Wikipedia; Stand: 06.01.2021 (positiv)
https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Kleider_machen_Leute&oldid=205386147 (Wikipedia; Stand: 06.01.2021)
Explanation
Epoche: Realismus
Zeit- und Sachbezug: Die Novelle rund um das Stichwort" Kleider machen Leute" beleuchtet das Verhältnis zwischen Schein und Sein und entstand vermutlich in den 1860er Jahren. Als Vorlage dienten diverse literarische Werke über Hochstapler (u.a. Märchen der Grimms, von Brentano) sowie reale Persönlichkeiten.
Inhalt: Das Thema des geborgten Ansehens, der Scheinexistenz und die unreflektierte Wertschätzung von Äußerlichkeiten wird in schwankhafter Weise am Geschick des Seldwyler Schneidergesellen Wenzel Strapinski exemplifiziert, der mit keinerlei Habe als seiner vornehmen Garderobe in dem Städtchen Goldach eintrifft und ohne eigenes Zutun für einen polnischen Grafen gehalten wird.
Überlieferung: Die Erzählung erschien 1874 im zweiten Band des Novellenzyklus "Die Leute von Seldwyla". Die Novelle ist eine der bekanntesten Erzählungen der deutschsprachigen Literatur, die als Vorlage für Filme und Opern (A. Zemlinsky 1910, S. Suder 1934, M. Rubin 1973) diente und als Musterbeispiel für die Stilrichtung des poetischen Realismus gilt.