Media type
- Normdaten
Title of the Work
Heinrich von Ofterdingen
Other Titles
Heinrich von Afterdingen
Henri d'Ofterdingen (Französisch)
Enrico di Ofterdingen (Italienisch)
Enric d'Ofterdingen (Katalanisch)
Heinrix p'on Op'terdingeni (Georgisch (= Grusinisch))
Henri d'Ofterdingen (Französisch)
Enrico di Ofterdingen (Italienisch)
Enric d'Ofterdingen (Katalanisch)
Heinrix p'on Op'terdingeni (Georgisch (= Grusinisch))
Form of the Work
- Roman
Time
1802
Language
- Deutsch
Source
Kindler; 3. Auflage, online (positiv)
Bogner, Ralf Georg (Hg.): Deutsche Literatur auf einen Blick, 2009 (positiv)
Kröner Weltlit. (positiv)
Stein, Peter; Stein, Hartmut: Chronik der deutschen Literatur, 2008 (positiv)
Die Leseliste : kommentierte Empfehlungen, 1994 (positiv)
Meid, Volker: Metzler Literatur Chronik, 3., erw. Aufl., 2006 (positiv)
Kindler (3. Aufl., online) (positiv)
Bogner, Ralf Georg (Hg.): Deutsche Literatur auf einen Blick, 2009 (positiv)
Kröner Weltlit. (positiv)
Stein, Peter; Stein, Hartmut: Chronik der deutschen Literatur, 2008 (positiv)
Die Leseliste : kommentierte Empfehlungen, 1994 (positiv)
Meid, Volker: Metzler Literatur Chronik, 3., erw. Aufl., 2006 (positiv)
Kindler (3. Aufl., online) (positiv)
Explanation
Epoche: Romantik
Der Fragment gebliebene Roman wurde 1802 aus dem Nachlass veröffentlicht
Zeit- und Sachbezug: Als Quellen dienten mittelalterliche Quellen über die Figur des Sängers Afterdingen. Das Romanfragment besteht aus 2 Teilen, dessen erster vollendeter Teil unter dem Titel "Heinrich von Ofterdingen. Ein nachgelassener Roman von Novalis" 1802 postum in der von F. Schlegel und L. Tieck besorgten 2-bändigen Ausgabe "Novalis: Schriften" publiziert wurde. Neben dem ersten Kapitel (Die Erwartung) existieren zum zweiten Teil (Die Erfüllung) nur Entwurfsnotizen bzw. das Anfangskapitel, das von Ludwig Tieck durch einen "Bericht über die Fortsetzung" ergänzt wurde. Der Text is
Inhalt: Die im 13. Jahrhundert angesiedelte Geschichte zeigt im ersten Teil die Entwicklung des 20-jährigen Titelhelden zum Dichter als träumerischen Weg "nach Innen". Auf einer Reise von Eisenach nach Augsburg erwirbt sich Heinrich durch die Begegnung mit besonderen Menschen (reisende Kaufleute, Kreuzritter, Mädchen aus dem Morgenland, Bergmann, Einsiedler, Großvater, der Dichter Klingsohr und seine Tochter Mathilde) naturwissenschaftliche Erkenntnisse sowie Einblicke in die Bedeutung und Geschichte der Poesie. Märchenhafte Sequenzen und Gespräche thematisieren die erlösende Kraft der
Überlieferung: In der Literaturwissenschaft gilt der Roman als zentraler Text der deutschen Frühromantik, der sowohl auf die französischen Symbolisten als auch auf eine Reihe deutschsprachiger Autoren (Thomas Mann, H. v. Hofmannsthal, Musil, Broch, Benn) wirkte. Das Motiv der "Blauen Blume" wird zum Symbol romantischen Dichtens überhaupt.
Der Fragment gebliebene Roman wurde 1802 aus dem Nachlass veröffentlicht
Zeit- und Sachbezug: Als Quellen dienten mittelalterliche Quellen über die Figur des Sängers Afterdingen. Das Romanfragment besteht aus 2 Teilen, dessen erster vollendeter Teil unter dem Titel "Heinrich von Ofterdingen. Ein nachgelassener Roman von Novalis" 1802 postum in der von F. Schlegel und L. Tieck besorgten 2-bändigen Ausgabe "Novalis: Schriften" publiziert wurde. Neben dem ersten Kapitel (Die Erwartung) existieren zum zweiten Teil (Die Erfüllung) nur Entwurfsnotizen bzw. das Anfangskapitel, das von Ludwig Tieck durch einen "Bericht über die Fortsetzung" ergänzt wurde. Der Text is
Inhalt: Die im 13. Jahrhundert angesiedelte Geschichte zeigt im ersten Teil die Entwicklung des 20-jährigen Titelhelden zum Dichter als träumerischen Weg "nach Innen". Auf einer Reise von Eisenach nach Augsburg erwirbt sich Heinrich durch die Begegnung mit besonderen Menschen (reisende Kaufleute, Kreuzritter, Mädchen aus dem Morgenland, Bergmann, Einsiedler, Großvater, der Dichter Klingsohr und seine Tochter Mathilde) naturwissenschaftliche Erkenntnisse sowie Einblicke in die Bedeutung und Geschichte der Poesie. Märchenhafte Sequenzen und Gespräche thematisieren die erlösende Kraft der
Überlieferung: In der Literaturwissenschaft gilt der Roman als zentraler Text der deutschen Frühromantik, der sowohl auf die französischen Symbolisten als auch auf eine Reihe deutschsprachiger Autoren (Thomas Mann, H. v. Hofmannsthal, Musil, Broch, Benn) wirkte. Das Motiv der "Blauen Blume" wird zum Symbol romantischen Dichtens überhaupt.