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Schiller, Friedrich von (1759-1805). Wallenstein (Zusammenstellung : 1800)

Schiller, Friedrich von (1759-1805) ,

1800

Media type
  • Normdaten
Title of the Work
Wallenstein
Other Titles
Wallenstein : ein dramatisches Gedicht
Wallenstein : a dramatic poem
Vallenštejn
Pallensyut'ain
Bal len syu ta in
Form of the Work
  • Zusammenstellung
  • Drama
Time
1800
Language
  • Deutsch
Source
Kindler; 3. Auflage (positiv)
Meid, Volker: Metzler Literatur Chronik, 3., erw. Aufl., 2006 (positiv)
Stein, Peter; Stein, Hartmut: Chronik der deutschen Literatur, 2008 (positiv)
Vecchiato, Daniele: Verhandlungen mit Schiller: Historische Reflexion und literarische Verarbeitung des Dreißigjährigen Kriegs im ausgehenden 18. Jahrhundert. - Werhahn. - Hannover. - 2015. (positiv)
Kindler (3. Aufl., online) (positiv)
Explanation
Epoche: Klassik
Epoche: Klassik
Sach- und Zeitbezug: Beeinflusst durch die im Zuge des späten 18. Jahrhunderts aufkommende Wiederentdeckung des Dreißigjährigen Krieges in Literatur und Forschung und den daraus entstandenen Wallenstein-Dramatisierungen. Schiller weiß um Wallensteins prominente Stellung im "kulturellen Gemeingut der Deutschen" (Vecchiato, 2015, 301) und thematisiert dies im Prolog.
Inhalt: Tragödie in drei Teilen und einem Prolog (Wallensteins Lager, Die Piccolomini, Wallensteins Tod). Schiller selbst sprach vom Wallenstein I (Wallensteins Lager, Die Piccolomini) und Wallenstein II (Wallensteins Tod). Thematisiert wird der Untergang des Feldherrn Wallenstein, wobei Schiller die historischen Ereignisse zugunsten einer dramatisch wirksamen Inszenierung - insbes. der Charkteistik der Hauptfiguren und ihrer Beziehungen untereinander - recht frei auslegte und damit auch Überlieferungslücken füllte. Die Komplexität Wallensteins wird ausgeleuchtet und sein Wirken anhand s
Überlieferung: Prosafassung 1796, ab 1797 Umarbeitung in Verse. Uraufführung 1798-99 in Weimar (unter Goethes Leitung), der Erstdruck erfolgte 1800 (2 Tle.). Bildete den Ausgangspunkt zahlreicher Nachdichtungen, Adaptionen und biografischer Studien und begründete den "Mythos" Wallenstein. Schillers Auseinandersetzung mit dem Werk wird in T. Manns "Schwere Stunde" beleuchtet. Für die Theaterinszenierungen wird der Stoff oftmals stark eingekürzt (ähnlich zu Wagners "Der Ring des Nibelungen").
Tragödie in drei Teilen und einem Prolog, in Buchform erschienen 1800