Media type
- Normdaten
Title of the Work
Reigen
Other Titles
Ein Liebesreigen (Deutsch)
La ronde (Englisch)
La ronda (Spanisch)
Rondodanco
Girotondo
Round dance (Englisch)
Lunwu (Chinesisch)
Reidans (Niederländisch)
U kolu (Serbokroatisch (bis 1991))
La ronde
La ronde (Englisch)
La ronda (Spanisch)
Rondodanco
Girotondo
Round dance (Englisch)
Lunwu (Chinesisch)
Reidans (Niederländisch)
U kolu (Serbokroatisch (bis 1991))
La ronde
Form of the Work
- Drama
Time
1900
1896-1897
1896-1897
Language
- Deutsch
Source
Kindler (3. Auflage, online) (positiv)
Explanation
Zeit- und Sachbezug: Die Buchausgabe löste eine Woge der Empörung aus, die geltenden Bestimmungen der Sittlichkeitszensur in der Habsburger Monarchie versperrten dem Werk die Bühne. Auch der preußische Kultusminister untersagte weitere Vorstellungen nach der Erstauff. durch Max Reinhardt. Nach mehreren Krawallen und Prozessen verbot Schnitzler weitere Inszenierungen. Erst 1982 gelangte das Werk wieder auf die Bühne.
Inhalt: Zehn Figuren bilden das Personal der zehn zyklisch angelegten Dialoge; zehn Mal findet sich ein Paar zu sexueller Vereinigung, nach jeder Szene wird – die gesellschaftliche Stufenleiter auf und ab – einer der Partner ausgetauscht.
Überlieferung: entstanden 1896/97, erschienen 1900 als Privatdruck (200 Exemplare) und 1903 erstmals als Buch; die Uraufführung der Szenen 4 bis 6 fand in München am 25. Juni 1903 statt; die Uraufführung des gesamten Stücks erfolgte erst am 23. Dezember 1920 im Berliner Kleinen Schauspielhaus. Die Aufführung zog 1921 einen Gerichtsprozess wegen "Erregung öffentlichen Ärgernisses" nach sich, in welchem die Angeklagten (Theaterleiter und Schauspieler) freigesprochen wurden.
Inhalt: Zehn Figuren bilden das Personal der zehn zyklisch angelegten Dialoge; zehn Mal findet sich ein Paar zu sexueller Vereinigung, nach jeder Szene wird – die gesellschaftliche Stufenleiter auf und ab – einer der Partner ausgetauscht.
Überlieferung: entstanden 1896/97, erschienen 1900 als Privatdruck (200 Exemplare) und 1903 erstmals als Buch; die Uraufführung der Szenen 4 bis 6 fand in München am 25. Juni 1903 statt; die Uraufführung des gesamten Stücks erfolgte erst am 23. Dezember 1920 im Berliner Kleinen Schauspielhaus. Die Aufführung zog 1921 einen Gerichtsprozess wegen "Erregung öffentlichen Ärgernisses" nach sich, in welchem die Angeklagten (Theaterleiter und Schauspieler) freigesprochen wurden.