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Lavater, Johann Kaspar (1741-1801). Physiognomische Fragmente zur Beförderung der Menschenkenntnis und Menschenliebe (1775)

Lavater, Johann Kaspar (1741-1801) ,

1775-1778

Media type
  • Normdaten
Title of the Work
Physiognomische Fragmente zur Beförderung der Menschenkenntnis und Menschenliebe
Other Titles
La physiognomonie ou l'art de connaître les hommes d'après les traits de leur physiognomie, leurs rapports avec les divers animaux, leurs penchants, etc. (Französisch)
L'art de connaitre les hommes par la physiognomie (Französisch)
The pocket Lavater, or, The science of physiognomy to which is added, an inquiry into the analogy existing between brute and human physiognomy (Englisch)
Essays on physiognomy, designed to promote the knowledge and the love of ma (Englisch)
Time
1775-1778
Language
  • Deutsch
Source
B 1986 (positiv)
Kindler; 3. Auflage, online (positiv)
Killy (positiv)
https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Caspar_Lavater#Werke (Wikipedia; Stand: 01.07.2022)
Explanation
Zeit- und Sachbezug: Das aufwendig illustrierte theologisch-moralische 'Fachbuch' zur Charakterdeutung, der Aufklärung verpflichtet, ist das Lebenswerk des literarisch produktiven Schweizer Pastors, der damit zu einer europäischen Berühmtheit wurde.
Inhalt: Grundlegend ist die Vorstellung, die menschliche Seele drücke sich in der Gestalt des Menschen aus, besonders in seinem Gesicht. Die Vorstellung vom Zusammenhang zwischen Tugend und Schönheit bzw. Laster und Hässlichkeit wird theologisch begründet ("Gott schuf den Menschen sich zum Bilde"); nicht weniger wichtig sind platonische Ideen und das von Winckelmann propagierte klassizistische Schönheitsideal.
Überlieferung: In vier Bänden von 1775 bis 1778 erschienen. Die Fragmente wurden in mehrere europäische Sprachen übersetzt (holländ. 1780-83, frz. 1781-1803, engl. 1789-98, ital. 1800), wobei nicht die Sprache für den Erfolg entscheidend war, sondern die Bebilderung. So lieferten Daniel Chodowiecki, Johann Rudolph Schellenberg, Johann Heinrich Füssli oder Johann Heinrich Lips Vorlagen für seine Sammlung. Mit seiner Theorie trug er wesentlich zur Popularität des Schattenrisses in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Deutschland bei.
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