Media type
- Normdaten
Title of the Work
Die Grenadiere
Other Titles
Les Deux Grenadiers (Französisch)
Nach Frankreich zogen zwei Grenadier' (Deutsch)
Nach Frankreich zogen zwei Grenadier' (Deutsch)
Form of the Work
- Lyrik
Time
1820
1817-1821
1817-1821
Language
- Deutsch
Source
Heine, Heinrich: Histor.-krit. Gesamtausg. d. Werke. Hamburg 1975 (positiv)
Kindler (3. Aufl.) unter Heine, Heinrich: Das lyrische Werk (positiv)
https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Die_Grenadiere&oldid=203020642 (Wikipedia; Stand: 20.12.2020)
Kindler (3. Aufl.) unter Heine, Heinrich: Das lyrische Werk (positiv)
https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Die_Grenadiere&oldid=203020642 (Wikipedia; Stand: 20.12.2020)
Explanation
Zeit- und Sachbezug: Die genaue Entstehungszeit des Gedichtes ist nicht bekannt, gesichert jedoch nicht vor 1819. Heine selbst nannte 1816 als Entstehungsjahr, offenbar um sich die Urheberschaft der Napoleon-Legende zu sichern, und diese nicht an P.-J. de Béranger oder von J.-C. von Zedlitz abgeben zu müssen.
Inhalt: "Die Grenadiere" handelt von zwei französischen Soldaten, die bei Napoleons Russlandfeldzug in Gefangenschaft geraten. Bei ihrer Entlassung erfahren sie zu ihrem Schrecken von der Gefangenschaft Napoleons. Mit leicht ironischem Unterton und drastischen Metaphern charakterisiert Heine die dämonische Napoleon-Faszination der Grande Armée. Selbst gefallene Soldaten würden sich immer wieder erheben, um "den Kaiser, den Kaiser zu schützen".
Überlieferung: Erstmals in Buchform als Teil der "Gedichte" (1820) erschienen, die später als "Junge Leiden 1817-1821" ins "Buch der Lieder" aufgenommen wurden (Erstveröffentlichung 1827). Kompositionen auf Heines Text schufen u.a. Robert Schumann, Richard Wagner, Julius Freudenthal, Leopold Lenz, László Makray und Hieronymus Truhn.
Inhalt: "Die Grenadiere" handelt von zwei französischen Soldaten, die bei Napoleons Russlandfeldzug in Gefangenschaft geraten. Bei ihrer Entlassung erfahren sie zu ihrem Schrecken von der Gefangenschaft Napoleons. Mit leicht ironischem Unterton und drastischen Metaphern charakterisiert Heine die dämonische Napoleon-Faszination der Grande Armée. Selbst gefallene Soldaten würden sich immer wieder erheben, um "den Kaiser, den Kaiser zu schützen".
Überlieferung: Erstmals in Buchform als Teil der "Gedichte" (1820) erschienen, die später als "Junge Leiden 1817-1821" ins "Buch der Lieder" aufgenommen wurden (Erstveröffentlichung 1827). Kompositionen auf Heines Text schufen u.a. Robert Schumann, Richard Wagner, Julius Freudenthal, Leopold Lenz, László Makray und Hieronymus Truhn.