Media type
- Normdaten
Title of the Work
Die Lehrlinge zu Sais
Other Titles
Sais çırakları (Türkisch)
Les disciples à Saïs (Französisch)
Saisu no deshi tachi (Japanisch)
I discepoli di Sais (Italienisch)
The novices of Sais (Englisch)
Los aprendices de Sais
Lärjungarna i Saïs (Schwedisch)
Les disciples à Saïs (Französisch)
Saisu no deshi tachi (Japanisch)
I discepoli di Sais (Italienisch)
The novices of Sais (Englisch)
Los aprendices de Sais
Lärjungarna i Saïs (Schwedisch)
Form of the Work
- Roman
Time
1802
Language
- Deutsch
Source
Kindler (3. Aufl., online) (positiv)
https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Die_Lehrlinge_zu_Sais&oldid=203025346 (Wikipedia; Stand: 22.11.2019)
https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Die_Lehrlinge_zu_Sais&oldid=203025346 (Wikipedia; Stand: 22.11.2019)
Explanation
Epoche: Romantik
Zeit- und Sachbezug: Der Roman erschien 1802 postum als Fragment in der von Friedrich Schlegel und Ludwig Tieck herausgegebenen ersten Ausgabe von Novalis' Schriften. Das Romanfragment enstand während Novalis' naturwissenschaftlichen Studiums an der Freiberger Bergakademie. Novalis kannte Schillers Abhandlung "Die Sendung Moses" (1790) und dessen Ballade "Das verschleierte Bild zu Saïs" (1795); vermutlich war ihm der Saïs-Stoff aber auch noch aus anderen Quellen vertraut. Der Titel des Romans spielt auf Goethes Bildungsroman Wilhelm Meisters Lehrjahre (1795/96) an.
Inhalt: Der naturphilosophische Roman stellt zahlreiche Bezüge zur Philosophie (u. a. Hemsterhuis, Fichte, Schelling) und zu naturwissenschaftlichen Diskursen her. Kennzeichnend sind vor allem seine triadische Struktur, die Korrespondenz der Motive und die Vielfalt sich wechselseitig modifizierender Stimmen. Das grundsätzliche Thema des Romans ist der Zusammenhang von Geist und Natur, bzw. von Selbsterkenntnis und Naturerkenntnis, sowie die Ausbildung des Sinnes des Menschen für die Natur.
Überlieferung: Berühmt wurde insbesondere das Märchen von Hyacinth und Rosenblüthe, das als eines der bedeutendsten Kunstmärchen der Romantik gilt.
Zeit- und Sachbezug: Der Roman erschien 1802 postum als Fragment in der von Friedrich Schlegel und Ludwig Tieck herausgegebenen ersten Ausgabe von Novalis' Schriften. Das Romanfragment enstand während Novalis' naturwissenschaftlichen Studiums an der Freiberger Bergakademie. Novalis kannte Schillers Abhandlung "Die Sendung Moses" (1790) und dessen Ballade "Das verschleierte Bild zu Saïs" (1795); vermutlich war ihm der Saïs-Stoff aber auch noch aus anderen Quellen vertraut. Der Titel des Romans spielt auf Goethes Bildungsroman Wilhelm Meisters Lehrjahre (1795/96) an.
Inhalt: Der naturphilosophische Roman stellt zahlreiche Bezüge zur Philosophie (u. a. Hemsterhuis, Fichte, Schelling) und zu naturwissenschaftlichen Diskursen her. Kennzeichnend sind vor allem seine triadische Struktur, die Korrespondenz der Motive und die Vielfalt sich wechselseitig modifizierender Stimmen. Das grundsätzliche Thema des Romans ist der Zusammenhang von Geist und Natur, bzw. von Selbsterkenntnis und Naturerkenntnis, sowie die Ausbildung des Sinnes des Menschen für die Natur.
Überlieferung: Berühmt wurde insbesondere das Märchen von Hyacinth und Rosenblüthe, das als eines der bedeutendsten Kunstmärchen der Romantik gilt.