Media type
- Normdaten
Title of the Work
Witiko
Other Titles
Witiko : eine Erzählung (Deutsch)
Vítek (Tschechisch)
Vítek (Tschechisch)
Form of the Work
- Roman
Time
1865-1867
Language
- Deutsch
Source
Gesamtverzeichnis der Übersetzungen deutschsprachiger Werke (positiv)
Kindler neu (3. Aufl., online) (positiv)
DLLO (positiv)
https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Witiko&oldid=230296857 (Wikipedia; Stand: 27.01.2023)
Kindler neu (3. Aufl., online) (positiv)
DLLO (positiv)
https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Witiko&oldid=230296857 (Wikipedia; Stand: 27.01.2023)
Explanation
Zeit- und Sachbezug: Roman über die Frühzeit der böhmischen Geschichte, entstanden vor dem Hintergrund der Revolution von 1848, die Stifter wiederholt skeptisch bis ablehnend kommentierte. Die zeitgenössische Kritik lehnte das umfangreiche Werk befremdet ab. Neben offensichtlichen Verfälschungen der historischen Wahrheit schockierte besonders die neuartige, scheinbar primitive Schreibart. Anstelle symbolischer Bilder oder evokativer Details wird hier die stilisierte Merkmalskette bewußt zum durchgängigen Darstellungsmittel Stifters.
Inhalt: Im Spätsommer des Jahres 1138 reitet der 20-jährige Witiko, nach dem frühen Tod seines tschechischen Vaters unter der Obhut seiner deutschen Mutter in Bayern aufgewachsen, von seinem Schulort Böhmen nach Norden, um im Land seiner Vorfahren »sein Glück zu suchen«. Unterwegs begegnet ihm in der 16-jährigen Bertha von Jugelbach seine künftige Frau, vor der er seinen hochgesinnten Lebensplan entwirft: »Ich gehe nach einem großen Schicksale, das dem rechten Manne ziemt« und »Ich will in der Welt das Ganze tun, was ich nur immer tun kann«. Mit der darauf folgenden Begegnung mit
Überlieferung: 1865 bis 1867 in drei Bänden erschienen
Inhalt: Im Spätsommer des Jahres 1138 reitet der 20-jährige Witiko, nach dem frühen Tod seines tschechischen Vaters unter der Obhut seiner deutschen Mutter in Bayern aufgewachsen, von seinem Schulort Böhmen nach Norden, um im Land seiner Vorfahren »sein Glück zu suchen«. Unterwegs begegnet ihm in der 16-jährigen Bertha von Jugelbach seine künftige Frau, vor der er seinen hochgesinnten Lebensplan entwirft: »Ich gehe nach einem großen Schicksale, das dem rechten Manne ziemt« und »Ich will in der Welt das Ganze tun, was ich nur immer tun kann«. Mit der darauf folgenden Begegnung mit
Überlieferung: 1865 bis 1867 in drei Bänden erschienen