Media type
- Normdaten
Title of the Work
Schicksale einer Seele
Form of the Work
- Roman
Time
1899
Language
- Deutsch
Source
Kosch Lit., Killy (positiv)
Explanation
Zeit- und Sachbezug: 2. Teil einer Romantrilogie, steht chronologisch jedoch an erster Stelle.
Inhalt: Briefroman mit autobiografischen Bezügen: Marlene Bucher reist 1866 nach Rom, um den Tod ihres Kindes zu verarbeiten und den Schikanen ihres Mannes zu entkommen. Der gesellschaftskritische Roman hinterfragt stets die Geschlechterrollen und veranschaulicht in Bezug auf den Handlungsort und literarische (männliche) Persönlichkeiten das fortwährende patriarchale System, unter dessen Eindruck keine weibliche Selbstentfaltung stattfinden kann.
Überlieferung: Erschien erstmals 1899. Zu seiner Entstehungszeit sehr bekannt, geriet der Roman später in Vergessenheit. Schon zu Dohms Lebenszeit, aber auch im Zuge der späteren Wiederentdeckung durch die Frauenbewegung, wurde er hauptsächlich als Autobiographie gelesen. Lange Zeit stand er Ń wie das literarische Werk der Autorin generell Ń im Schatten ihrer Streitschriften. Erst seit den 1990er Jahren wird der Roman in der Forschung als eigenständiges fiktionales Werk wahrgenommen.
Inhalt: Briefroman mit autobiografischen Bezügen: Marlene Bucher reist 1866 nach Rom, um den Tod ihres Kindes zu verarbeiten und den Schikanen ihres Mannes zu entkommen. Der gesellschaftskritische Roman hinterfragt stets die Geschlechterrollen und veranschaulicht in Bezug auf den Handlungsort und literarische (männliche) Persönlichkeiten das fortwährende patriarchale System, unter dessen Eindruck keine weibliche Selbstentfaltung stattfinden kann.
Überlieferung: Erschien erstmals 1899. Zu seiner Entstehungszeit sehr bekannt, geriet der Roman später in Vergessenheit. Schon zu Dohms Lebenszeit, aber auch im Zuge der späteren Wiederentdeckung durch die Frauenbewegung, wurde er hauptsächlich als Autobiographie gelesen. Lange Zeit stand er Ń wie das literarische Werk der Autorin generell Ń im Schatten ihrer Streitschriften. Erst seit den 1990er Jahren wird der Roman in der Forschung als eigenständiges fiktionales Werk wahrgenommen.