Media type
- Normdaten
Title of the Work
Die Christenheit oder Europa
Other Titles
Europa-Rede
Europa
Europa
Form of the Work
- Essay
Time
1826
1799
1799
Language
- Deutsch
Source
Segebrecht, Wulf: Was sollen Germanisten lesen?, 3., neu bearbeitete und erweiterte Auflage, 2006 (positiv)
Die Leseliste : kommentierte Empfehlungen, 1994 (positiv)
Meid, Volker: Metzler Literatur Chronik, 3., erw. Aufl., 2006 (positiv)
Kindler (3. Aufl., online) (positiv)
Die Leseliste : kommentierte Empfehlungen, 1994 (positiv)
Meid, Volker: Metzler Literatur Chronik, 3., erw. Aufl., 2006 (positiv)
Kindler (3. Aufl., online) (positiv)
Explanation
Epoche: Romantik
Zeit- und Sachbezug: Entstanden 1799, erschien der Essay vollständig 1826 in der vierten Auflage der von Friedrich Schlegel und Ludwig Tieck edierten Schriften (mit dem Zusatz "Ein Fragment", der nicht zweifelsfrei aus der Feder des Verfassers stammt). Der Aufsatz war zunächst bestimmt für das von Friedrich und August Wilhelm Schlegel herausgegebene Athenaeum, fand aber, als Novalis ihn beim "Romantikertreffen" am 13./14. November 1799 in Jena vortrug, ein zwiespältiges Echo; auf Goethes Rat hin blieb er schließlich ungedruckt. Der mit geschichtlichen Metaphern argumentierende Essay gehö
Inhalt: Die geschichtsphilosophische Schrift vertritt das heilsgeschichtlich orientierte Geschichtsbild des Katholizismus und zeichnet in einem Dreischritt als Denkmuster die Utopie einer im Christentum geeinten europäischen Kultur.
Überlieferung: Schelling antwortete auf den Text mit einer Parodie in Knittelversen (Epikurisch Glaubensbekenntniß Heinz Widerporstens). Das enthusiastische Lob des Katholizismus wirkte irritierend auf den Kreis der Romantiker, während seine Grundgedanken durchaus konform mit den romantischen Ansichten gehen.
Aufsatz, entst. 1799, erstm. vollst. ersch. 1826
Zeit- und Sachbezug: Entstanden 1799, erschien der Essay vollständig 1826 in der vierten Auflage der von Friedrich Schlegel und Ludwig Tieck edierten Schriften (mit dem Zusatz "Ein Fragment", der nicht zweifelsfrei aus der Feder des Verfassers stammt). Der Aufsatz war zunächst bestimmt für das von Friedrich und August Wilhelm Schlegel herausgegebene Athenaeum, fand aber, als Novalis ihn beim "Romantikertreffen" am 13./14. November 1799 in Jena vortrug, ein zwiespältiges Echo; auf Goethes Rat hin blieb er schließlich ungedruckt. Der mit geschichtlichen Metaphern argumentierende Essay gehö
Inhalt: Die geschichtsphilosophische Schrift vertritt das heilsgeschichtlich orientierte Geschichtsbild des Katholizismus und zeichnet in einem Dreischritt als Denkmuster die Utopie einer im Christentum geeinten europäischen Kultur.
Überlieferung: Schelling antwortete auf den Text mit einer Parodie in Knittelversen (Epikurisch Glaubensbekenntniß Heinz Widerporstens). Das enthusiastische Lob des Katholizismus wirkte irritierend auf den Kreis der Romantiker, während seine Grundgedanken durchaus konform mit den romantischen Ansichten gehen.
Aufsatz, entst. 1799, erstm. vollst. ersch. 1826