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Schnabel, Johann Gottfried (1692-1750). Die Insel Felsenburg (Roman : 1731)

Schnabel, Johann Gottfried (1692-1750) ,

1731

Media type
  • Normdaten
Title of the Work
Die Insel Felsenburg
Other Titles
Insel Felsenburg (Deutsch)
Die Insel Felsenburg oder wunderliche Fata einiger Seefahrer : eine Geschichte aus dem Anfange des achtzehnten Jahrhunderts (Deutsch)
Wunderliche Fata einiger See-Fahrer, absonderlich Alberti Julii, eines gebohrnen Sachsens (Deutsch)
L' île de Felsenbourg (Französisch)
L' isola di Felsenburg (Italienisch)
Form of the Work
  • Roman
Time
1731
Language
  • Deutsch
Source
Kindler online u. Killy; unter Schnabel, J.G.: Wunderliche Fata ... (positiv)
Wilpert (positiv)
https://de.wikipedia.org/wiki/Insel_Felsenburg (Wikipedia; Stand: 24.01.2024)
Explanation
Zeit- und Sachbezug: galt wegen seines Realismus und des Entwurfs einer bürgerlichen Sozialutopie als "Vorbote der bürgerlichen Kultur" und zählt zu den verbreitetsten Romanen des 18. Jh., obgleich die Robinsonade mit ihrer abenteuerhaften, vom Zufall gesteuerten und in exotische Länder führenden Handlung schon bald der Kritik anheimfiel. Lessing verurteilte Schnabels Roman als ein "elendes Produkt" (Berliner privilegirte Zeitung, 04.07.1754) – was jedoch u. a. den jungen Goethe und Karl Philipp Moritz nicht von der Lektüre abgehalten hat (Killy).
Inhalt: In der originellsten der zahlreichen deutschen Nachahmungen von Defoes Robinson Crusoe (1719) verbindet sich das Motiv des Schiffbruchs auf einsamer Insel mit dem Thema der Staatsutopie.
Überlieferung: erschien in vier Teilen in Nordhausen 1731, 1732, 1736 und 1743 unter Schnabels Pseudonym Gisander, Schnabel als Verfasser der Fata jedoch erst durch einen Artikel im Gothaischen »Allgemeinen Anzeiger« Nr. 50, 1812 allgemein bekannt. Das ursprünglich etwa 2500 Druckseiten umfassende Werk wurde 1828 in einer gekürzten und sprachlich modernisierten Bearbeitung v. Ludwig Tieck "Die Insel Felsenburg..." neu herausgegeben und ist unter diesem Titel bekannt geworden.
Zeit- und Sachbezug: galt wegen seines Realismus und des Entwurfs einer bürgerlichen Sozialutopie als "Vorbote der bürgerlichen Kultur" und zählt zu den verbreitetsten Romanen des 18. Jh., obgleich die Robinsonade mit ihrer abenteuerhaften, vom Zufall gesteuerten und in exotische Länder führenden Handlung schon bald der Kritik anheimfiel. Lessing verurteilte Schnabels Roman als ein "elendes Produkt" (Berliner privilegirte Zeitung, 04.07.1754) was jedoch u. a. den jungen Goethe und Karl Philipp Moritz nicht von der Lektüre abgehalten hat (Killy).
Überlieferung: erschien in vier Teilen Nordhausen 1731, 1732, 1736 und 1743 unter Schnabels Pseudonym Gisander, Schnabel als Verfasser der Fata jedoch erst durch einen Artikel im Gothaischen "Allgemeinen Anzeiger" Nr. 50, 1812 allgemein bekannt. Das ursprünglich etwa 2500 Druckseiten umfassende Werk wurde 1828 in einer gekürzten und sprachlich modernisierten Bearbeitung v. Ludwig Tieck unter dem Titel "Die Insel Felsenburg..." neu herausgegeben und ist unter diesem Titel bekannt geworden.
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