Media type
- Normdaten
Title of the Work
Faust
Other Titles
Faust. ein Gedicht (Deutsch)
Faust. det digt
Faust. Basen
Faust. det digt
Faust. Basen
Form of the Work
- Drama
Time
1836
1833-1835
1833-1835
Language
- Deutsch
Source
Kindler (positiv)
Lenau, Nikolaus: Werke und Briefe, Bd. 3: Faust. Ein Gedicht, Wien 1997 (positiv)
DLA Marbach, Bestand COTTA:Manuskripte (positiv)
Lenau, Nikolaus: Werke und Briefe, Bd. 3: Faust. Ein Gedicht, Wien 1997 (positiv)
DLA Marbach, Bestand COTTA:Manuskripte (positiv)
Explanation
Epoche: Biedermeier
Zeit- und Sachbezug: Das Faust-Drama beschrieb Lenau später als bewusstes Gegenstück zu Goethes Faust: "Faust ist zwar von Goethe geschrieben, aber deshalb kein Monopol Goethes, von dem jeder andre ausgeschlossen wäre. Dieser Faust ist Gemeingut der Menschheit."
Inhalt: Keine kontinuierliche Handlung. Zerrissenheit und Unstetigkeit prägen die Sprache des Stücks, das, wie die Spätdichtung Lenaus insgesamt, als episch-dramatische Mischgattung erscheint.
Überlieferung: 1836 erschienen wurde aber bereits zuvor auszugsweise gedruckt: 1834 im "Deutschen Musenalmanach für das Jahr 1835" und 1835 im "Frühlingsalmanach". 1840 erschien die 2. ausgeführte Auflage im Cotta'schen Verlag Stuttgart. Die Uraufführung fand erst am 17. Juli 1954 im Sommerhausener Theater im Torturm statt. Die Episode um den Tanz in der Dorfschenke inspirierte Franz Liszt zu einem seiner bekanntesten Soloklavierwerke, dem Mephisto-Walzer Nr. 1.
Zeit- und Sachbezug: Das Faust-Drama beschrieb Lenau später als bewusstes Gegenstück zu Goethes Faust: "Faust ist zwar von Goethe geschrieben, aber deshalb kein Monopol Goethes, von dem jeder andre ausgeschlossen wäre. Dieser Faust ist Gemeingut der Menschheit."
Inhalt: Keine kontinuierliche Handlung. Zerrissenheit und Unstetigkeit prägen die Sprache des Stücks, das, wie die Spätdichtung Lenaus insgesamt, als episch-dramatische Mischgattung erscheint.
Überlieferung: 1836 erschienen wurde aber bereits zuvor auszugsweise gedruckt: 1834 im "Deutschen Musenalmanach für das Jahr 1835" und 1835 im "Frühlingsalmanach". 1840 erschien die 2. ausgeführte Auflage im Cotta'schen Verlag Stuttgart. Die Uraufführung fand erst am 17. Juli 1954 im Sommerhausener Theater im Torturm statt. Die Episode um den Tanz in der Dorfschenke inspirierte Franz Liszt zu einem seiner bekanntesten Soloklavierwerke, dem Mephisto-Walzer Nr. 1.