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Hesse, Hermann (1877-1962). Unterm Rad (Erzählung : 1904)

Hesse, Hermann (1877-1962) ,

1904

Media type
  • Normdaten
Title of the Work
Unterm Rad
Other Titles
Beneath the wheel (Englisch)
L'ornière (Französisch)
Muuan nuoruus (Finnisch)
Sub tavalug (Rumänisch)
Sotto la ruota (Italienisch)
Kerék alatt (Ungarisch)
Sure-pak'wi-araeso (Koreanisch)
Chakke tale (Hindi)
Zai lun xia (Chinesisch)
U žrvnju (Kroatisch)
Kato apo ton trocho (Griechisch)
Wyzszy świat (Polnisch)
Çarklar arasında (Türkisch)
Gençlik bunalımları (Türkisch)
Tussen de raderen (Niederländisch)
Sharin no shita (Japanisch)
Pod točkom
Bajo las ruedas (Spanisch)
Sota la roda (Katalanisch)
Hans
Po ratu (Litauisch)
Pod koly (Tschechisch)
Baixo as rodas (Galizisch)
Pod kołami (Polnisch)
Under hjulet (Norwegisch)
Pod kolesom (Slowakisch)
Form of the Work
  • Erzählung
Time
1904
Language
  • Deutsch
Source
Kindler neu (positiv)
Explanation
Zeit- und Sachbezug: Wie Hesse rückblickend bekannte, gingen nicht nur eigene Erlebnisse in das Werk ein, sondern auch die katastrophalen Schulerfahrungen seines Bruders Hans, der wie der gleichnamige Protagonist des Romans später Selbstmord beging.
Inhalt: Hans Giebenrath, der sensible Sohn eines ehrgeizigen Kleinbürgers, wird als einziger Kandidat für das traditionelle württembergische "Landesexamen" ausgewählt. Die Vorbereitung darauf zehrt die Freizeit des Kindes völlig auf und führt es an den Rand des körperlichen Zusammenbruchs. Schließlich besteht Hans das Examen als Zweitbester, und damit steht ihm der Weg für ein kostenloses Lehrer- oder Theologiestudium im Klosterseminar Maulbronn offen.
Überlieferung: Voabdruck: 1904 in der Neuen Zürcher Zeitung, Erstausgabe 1906. Das Werk führte bei seinem Erscheinen zu heftigen Protesten der württembergischen Lehrer, und der Abdruck des Textes im konservativen Merkur wurde nach wenigen Folgen eingestellt; die literarische Kritik hingegen begrüßte den Roman.