Schiller, Friedrich von (1759-1805). Der Geisterseher (Roman : 1787)
Schiller, Friedrich von (1759-1805) ,
1787-1789
- Normdaten
Hayaletgören
Duchovidec (Russisch)
De geestenziener (Niederländisch)
L'allucinat
Le visionnaire (Französisch)
El visionario
The ghost-seer (Englisch)
The ghostseer : or apparitionist: an interesting fragment, found among the papers of Count O*** (Englisch)
The man who sees ghosts : from the memoirs of the Count Von O*** (Englisch)
The armenian
Vidovnjak (Serbokroatisch (bis 1991))
Vidioc duhova (Kroatisch)
O visionario
Vaimude nägija
La viziulo
Zaklinač duchů
Il visionario (Italienisch)
- Roman
1786-1789
- Deutsch
Stein, Peter; Stein, Hartmut: Chronik der deutschen LIteratur, 2008 (positiv)
Frenzel Daten (positiv)
Kindler (3. Aufl.) (positiv)
https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Der_Geisterseher&oldid=220203357 (Wikipedia; Stand: 09.03.2022)
Zeit- und Sachbezug: Fragment gebliebener Roman, der sich erzählerisch allen Mitteln des Schauerromans bedient. Thematisch wird die württembergische Erbthronfolge und das Ringen um den Erhalt der protest. Konfession aufgegriffen. Schiller hatte sich nicht zuletzt aus Geldnot zu diesem publikumswirksamen Fortsetzungsroman entschieden. Auch mangelte es der "Thalia" an Beiträgen. Vermutlich ist der ital. Hochstapler "Graf von Cagliostro" Vorbild für die Hauptfigur.
Inhalt: Ein deutscher protestantischer Prinz wird in Venedig Opfer der Verschwörung einer jesuitischen Gesellschaft, die ihn zum Katholizismus bekehren und auf den Thron seines Stammlandes bringen will, um ihren politischen Einflussbereich zu vergrößern.
Überlieferung: Als Fortsetzungsroman von Anfang 1787 bis Ende 1798 in der "Thalia" erschienen. 1789 erschien die Buchausgabe m. d. UT: "Eine Geschichte aus den Memoires des Grafen von O**"; 1792 und 1798 verbesserte Auflagen, in denen Schiller Kürzungen vornahm. Der Roman war sehr erfolgreich. Schiller gab dem Drängen des Verlegers Göschen und des Publikums, das Fragment zu vollenden, nicht nach; auch befand er das Werk als nicht gut. Unter den vielen verschiedenen Roman-Fortsetzungen (daneben auch Bühnenbearbeitungen) ist die von Ernst Friedrich Follenius (1796) die bekannteste.
Ähnlichkeit mancher Züge mit Heinrich Zschokkes "Abällino"
Überlieferung: Als Fortsetzungsroman von Anfang 1787 bis Ende 1798 in der "Thalia" erschienen. 1789 erschien die Buchausgabe m. d. UT: "Eine Geschichte aus den Memoires r unbekannte Gott und das FußballspielSascha Schachta 'Landregen'ChrisĹDie Verzweiflung der Nachgeborenen. Zeitgenössische Lyrik nach der Wiedergeburt der "ars poetica". [Sammelbesprechung von neuen Gedichtbänden.]Ĺ[Introduction á une Vie de Mercure, deutsch] Einführung in ein merkurisches Leben. [Erzählende Prosa. Aus d. Franz. übertr. von Richard Anders]ich selbst und das theater7J[an] van Oudshoorn, Kanzleibeamt