Mörike, Eduard (1804-1875). Gesang zu zweien in der Nacht (Lyrik : 1832)
Mörike, Eduard (1804-1875) ,
1832
- Normdaten
- Lyrik
1825
- Deutsch
Internet (positiv)
https://norberto42.wordpress.com/2013/03/18/morike-gesang-zu-zweien-in-der-nacht-analyse/ (Stand: 02.04.2020)
http://freiburger-anthologie.ub.uni-freiburg.de/fa/fa.pl?cmd=gedichte&sub=show&noheader=1&add=&id=763 (Stand: 31.01.2019)
Zeit- und Sachbezug: Mörike und sein Freund Ludwig Bauer haben während ihrer Studienzeit im Tübinger Stift Orplid ersonnen, ein idealer Staat auf einer Insel im Pazifischen Ozean.
Inhalt: Wechselrede zwischen „Sie“ und „Er“, als ein Liebesduett, in dem sich die beiden Liebenden gemeinsam einstimmen in die Erfahrung der Nacht und im Ineinander von Wahrnehmungen und Vorstellungen die Übereinstimmung ihrer Empfindungen mit den Vorgängen in der Natur erfahren.
Überlieferung: Das Gedicht ist 1825 entstanden. Im 1832 veröffentlichten "Maler Nolten" ist es, als Dialog zwischen dem König Ulmon und der Fee Thereile, ins Schattenspiel "Der letzte König von Orplid" integriert (Ausgabe "Maler Nolten", Teil 1, Stuttgart, 1832, Seite 166/167). Die beiden Strophen Thereiles hat Mörike unter der Überschrift "Nachts" in die erste Auflage der Gedichte von 1838 aufgenommen. In der zweiten Auflage der Gedichte von 1848 erhält es seine endgültige Gestalt.