Wieland, Christoph Martin (1733-1813). Der goldene Spiegel (Roman : 1772)
Wieland, Christoph Martin (1733-1813) ,
1772
- Normdaten
Der goldene Spiegel oder Die Könige von Scheschian : aus dem Scheschianischen übersetzt (Deutsch)
Der goldene Spiegel oder Die Könige von Scheschian : eine wahre Geschichte (Deutsch)
Der goldne Spiegel oder Die Könige von Scheschian (Deutsch)
Der goldne Spiegel (Deutsch)
Die Könige von Scheschian (Deutsch)
Le Miroir D'Or Ou Les Rois Du Chéchian Histoire Veritable (Französisch)
The Golden Mirror or The Kings of Sheschian (Englisch)
Lo specchio dorato (Italienisch)
El espejo dorado (Spanisch)
Altin ayna veya şeşian kralları (Türkisch)
- Roman
- Deutsch
Wilpert (positiv)
Kindler (online) (positiv)
https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Der_goldne_Spiegel_oder_die_K%C3%B6nige_von_Scheschian&oldid=208165878 (Wikipedia; Stand: 09.02.2024)
Inhalt: Geschichte des indischen Königshauses Scheschian, die in einer kunstvollen, der Erzählsituation der Märchen aus Tausendundeine Nacht nachgebildeten Rahmenhandlung dem Sultan Schach-Gebal von seiner Mätresse Nurmahal und seinem Hofphilosophen Danischmend vorgetragen wird, um ihn nach den Staatsgeschäften zu entspannen.
Überlieferung: Erstausgabe 1772 (erste Fassung); 1794 für die Ausgabe letzter Hand überarbeitet und mit einem neuen Schluss versehen.
Das Werk steht in der Tradition des philosophisch-didaktischen Staatsromans, der sich, von Xenophons "Kyrupädie" ausgehend, seit der Renaissance von dem eigentlich utopischen, technisch-wissenschaftlichen "Zukunftsroman" trennte und die für das 17. und 18. Jh. bezeichnende Mischform des Fürstenspiegels hervorbrachte.