Heine, Heinrich (1797-1856). Das Meer erglänzte weit hinaus (Lyrik : 1826)
Heine, Heinrich (1797-1856) ,
1826
- Normdaten
Das Meer erglänzte (Deutsch)
- Lyrik
1823
- Deutsch
Kosch (positiv)
https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Das_Meer_erglänzte_weit_hinaus&oldid=2565236 (Wikisource; Stand: 19.10.2020)
Zeit- und Sachbezug: Verfaßt auf einem Sommerurlaub in Cuxhaven 1823 oder kurz danach als eines von sieben kleinen Seestücken, die Heine später seinem "Heimkehr"-Zyklus als Nr. 7-12 und 14 hinzufügte.
Inhalt: Das scheinbar typisch romantische Naturgedicht in vier Strophen zu jeweils 4 Versen zeigt deutliche Merkmale ironischer Brechung (insbesondere in der letzten Strophe): Ein Goethe-Zitat aus "Der Fischer" ("das Wasser schwoll ..."), stereotype Bilder und Formulierungen, satirische Überhöhung romantischer Topoi.
Überlieferung: Entstanden 1823/24, zuerst publiziert in "Reisebilder. Erster Theil" (Hamburg, Hoffmann und Campe. 1826), danach im "Buch der Lieder", Zyklus "Die Heimkehr", Nr. 19 (Hamburg, Hoffmann und Campe, 1827). Vertonungen: Franz Schubert "Am Meer" (in: "Schwanengesang", 1828) ,Fanny Mendelssohn-Hensel "Das Meer erglänzte" (1830), Zdenek Fibich "Am Meer" (1866), Heinrich Proch "Das Meer erglänzte".