Media type
- Normdaten
Title of the Work
Die Ahnfrau
Other Titles
L' Aïeule (Französisch)
Matka rodu Dobratyńskich (Polnisch)
Az oss-anya (Ungarisch)
Matka rodu Dobratyńskich (Polnisch)
Az oss-anya (Ungarisch)
Form of the Work
- Drama
Time
1817
Language
- Deutsch
Source
Kindler neu (positiv)
Meid, Volker: Metzler Literatur Chronik, 3., erw. Aufl., 2006 (positiv)
Kröner Weltlit. (positiv)
Frenzel Daten (positiv)
Kosch Theater (online) (positiv)
https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Die_Ahnfrau&oldid=199277998 (Wikipedia; Stand: 18.11.2020)
Meid, Volker: Metzler Literatur Chronik, 3., erw. Aufl., 2006 (positiv)
Kröner Weltlit. (positiv)
Frenzel Daten (positiv)
Kosch Theater (online) (positiv)
https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Die_Ahnfrau&oldid=199277998 (Wikipedia; Stand: 18.11.2020)
Explanation
Zeit- und Sachbezug: G.s erstes Drama. Als Vorlage diente die südböhmische Legende "Pramáti" (Die Ahnin), die sich auf die Burg Borotín im Okres Tábor (Südböhmen) bezieht.
Inhalt: Schicksaltragödie über den Untergang des fluchbeladenen Hauses Borotin: die titelgebende Ahnfrau, einst von ihrem Mann des Ehebruchs überführt und erstochen, kehrt immer wieder als unglückverheißender Geist wieder und wird nicht ruhen, bis die Familie ausgelöscht ist. In einer Winternacht kommt es zu schicksalhaften Fügungen, die von Täuschung, Kindesraub und drohendem Inzest handeln, die für das Adelsgeschlecht tödlich enden - aber auch die Ahnfrau aus ihrem Schwellenzustand erlösen.
Überlieferung: Uraufführung am 31.1.1817 im Theater an der Wien. Mit Abstand das erfolgreichste, am häufigsten übersetzte Werk G.s. Gehörte ab 1824 zum festen Repertoire des Burgtheaters; wurde Anfang des 20. Jahrhunderts als Hörspiel und Film bearbeitet, geriet danach allerdings in Vergessenheit. Einzelne Zitate sind bis heute als geflügelte Worte allgemein bekannt. Es gibt vereinzelte Musikarrangements (u.a. von F. Schubert, C. M. v. Weber); eine von G. Rossini geplante Opernbearbeitung wurde nicht realisiert.
Inhalt: Schicksaltragödie über den Untergang des fluchbeladenen Hauses Borotin: die titelgebende Ahnfrau, einst von ihrem Mann des Ehebruchs überführt und erstochen, kehrt immer wieder als unglückverheißender Geist wieder und wird nicht ruhen, bis die Familie ausgelöscht ist. In einer Winternacht kommt es zu schicksalhaften Fügungen, die von Täuschung, Kindesraub und drohendem Inzest handeln, die für das Adelsgeschlecht tödlich enden - aber auch die Ahnfrau aus ihrem Schwellenzustand erlösen.
Überlieferung: Uraufführung am 31.1.1817 im Theater an der Wien. Mit Abstand das erfolgreichste, am häufigsten übersetzte Werk G.s. Gehörte ab 1824 zum festen Repertoire des Burgtheaters; wurde Anfang des 20. Jahrhunderts als Hörspiel und Film bearbeitet, geriet danach allerdings in Vergessenheit. Einzelne Zitate sind bis heute als geflügelte Worte allgemein bekannt. Es gibt vereinzelte Musikarrangements (u.a. von F. Schubert, C. M. v. Weber); eine von G. Rossini geplante Opernbearbeitung wurde nicht realisiert.