Media type
- Normdaten
Title of the Work
Totentanz
Other Titles
Totentanz : drei Szenen (Deutsch)
Tod und Teufel (Deutsch)
La danse macabre (Französisch)
Death and devil (Englisch)
Haláltánc : három jelenet (Ungarisch)
Пляска мертвых (Russisch)
Tod und Teufel (Deutsch)
La danse macabre (Französisch)
Death and devil (Englisch)
Haláltánc : három jelenet (Ungarisch)
Пляска мертвых (Russisch)
Form of the Work
- Drama
Time
1905
1905
1905
Language
- Deutsch
Source
Wilpert (positiv)
Kindler (3. Aufl.) unter Totentanz (positiv)
Killy (positiv)
Kröner Weltlit. (positiv)
Kindler (3. Aufl.) unter Totentanz (positiv)
Killy (positiv)
Kröner Weltlit. (positiv)
Explanation
Zeit- und Sachbezug: Der dialogartige, handlungsarme, tragisch-grotesker Einakter (Vers und Prosa) faßt in mehr theoretischer Betrachtung und anhand recht schematisch kontrastierter Figuren die Grundgedanken der Lulu-Tragödien zusammen und ergibt ein völlig negatives Fazit.
Inhalt: Der schon in der "Büchse der Pandora" auftretende Marquis Casti Piani, eine Mephisto-Figur, hier Mädchenhändler und Besitzer eines Freudenhauses, schildert der jungen Elfriede von Malchus, Mitglied des ›Internationalen Vereins zur Bekämpfung des Mädchenhandels‹, den Sinnengenuß als einziges Erdenglück des Menschen, das nur infolge der moralischen Engherzigkeit der bürgerlichen Welt nicht am offenen Markt gehandelt, sondern verunglimpft werde. Er beeindruckt das Mädchen dermaßen, daß sie sich ihm – allerdings vergeblich – anträgt.
Überlieferung: Entstanden Ende März- Mitte Juni 1905; Erstdruck u.d.T. "Totentanz" 4. 7. 1905 ›Die Fackel‹ Nr. 183/184; Erstausgabe München 1906, ab 3. Aufl. 1909 u. d. T. Tod und Teufel; Uraufführung 2. 5. 1906 Nürnberg, Intimes Theater.
Inhalt: Der schon in der "Büchse der Pandora" auftretende Marquis Casti Piani, eine Mephisto-Figur, hier Mädchenhändler und Besitzer eines Freudenhauses, schildert der jungen Elfriede von Malchus, Mitglied des ›Internationalen Vereins zur Bekämpfung des Mädchenhandels‹, den Sinnengenuß als einziges Erdenglück des Menschen, das nur infolge der moralischen Engherzigkeit der bürgerlichen Welt nicht am offenen Markt gehandelt, sondern verunglimpft werde. Er beeindruckt das Mädchen dermaßen, daß sie sich ihm – allerdings vergeblich – anträgt.
Überlieferung: Entstanden Ende März- Mitte Juni 1905; Erstdruck u.d.T. "Totentanz" 4. 7. 1905 ›Die Fackel‹ Nr. 183/184; Erstausgabe München 1906, ab 3. Aufl. 1909 u. d. T. Tod und Teufel; Uraufführung 2. 5. 1906 Nürnberg, Intimes Theater.