Bräker, Ulrich (1735-1798). Lebensgeschichte und natürliche Ebentheuer des Armen Mannes im Tockenburg (Autobiografie : 1788)
Bräker, Ulrich (1735-1798) ,
1788
- Normdaten
Der arme Mann im Tockenburg (Deutsch)
Der arme Mann aus dem Toggenburg (Deutsch)
Der arme Mann aus Toggenburg (Deutsch)
Naebis-Ueli, der arme Mann im Toggenburg (Deutsch)
Der arme Mann im Tockenburg, seine Lebensgeschichte, von ihm selbst erzählt (Deutsch)
Das Leben und die Abenteuer des armen Mannes im Tockenburg von ihm selbst erzählt (Deutsch)
The life story and real adventures of the poor man of Toggenburg (Englisch)
Il poveruomo del Tockenburg (Italienisch)
Chudý člověk z Tockenburska, vlastní jeho vypravování (Tschechisch)
Povestea vieţii şi aventurile bietului om din Tockenburg (Rumänisch)
Żywot i prawdziwe przygody biednego człowieka z Tockenburga (Polnisch)
Le père dans l'autobiographie de Bräker (Französisch)
Le pauvre homme du Toggenbourg (Französisch)
Historia de la vida y de las aventuras verdaderas del hombre pobre de Toggenburgo (Spanisch)
- Autobiografie
1781-1785
- Deutsch
Meid, Volker: Metzler Literatur Chronik, 3., erw. Aufl., 2006 (positiv)
Kröner Weltlit. (positiv)
Bogner, Ralf Georg (Hg.): Deutsche Literatur auf einen Blick, 2009 (positiv)
Stein, Peter; Stein, Hartmut: Chronik der deutschen Literatur, 2008 (positiv)
HLS Online (positiv)
https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Der_arme_Mann_im_Tockenburg&oldid=205580329 (Wikipedia; Stand: 08.05.2020)
Inhalt: Bräker, ein einfacher Tagelöhner, schildert ohne literarische Ambitionen seine entbehrungsreiche Lebensgeschichte: von seiner entbehrungsreichen Kindheit, über sein Schicksal als Soldat, seiner Desertion und Rückkehr in die Heimat, wo er sich eine bürgerliche Existenz aufbaut. Die Schilderung seines Lebensweges, seiner Ehegeschichte, seiner Kindererziehung ist Rechtfertigungsversuch und Mahnung zugleich, sie zeigt einen widerspruchsvollen Menschen: Pietismus und Aufklärung, geistliches und weltliches Denken sind eng miteinander verbunden.
Überlieferung: Die korrigierte Fassung erschien 1788/89 als Fortsetzungstext zunächst in der Zeitschrift "Schweitzerisches Museum", 1789 dann als eigenständiges Buch. Das anhatend hohe Publikumsinteresse führte zu diversen Übersetzungen im 20. Jh. Die Selbstbiografie wird von der Forschung als wertvolles, da seltenes Selbstzeugnis aus den unterrepräsentierten Bevölkerungsgruppen gewertet.