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Hesse, Hermann (1877-1962). Gertrud (Roman : 1910)

Hesse, Hermann (1877-1962) ,

1910

Media type
  • Normdaten
Title of the Work
Gertrud
Other Titles
Gertrude (Englisch)
Gertruda (Litauisch)
Aki no arashi (Japanisch)
Gertrúda (Slowakisch)
Gertrudis (Spanisch)
Gertrud (Hebräisch)
Gertroúde (Griechisch)
Gertroydi (Griechisch)
Form of the Work
  • Roman
Time
1910
1908-1909
Language
  • Deutsch
Source
Killy (positiv)
Kröner Weltlit. (positiv)
DLA Marbach, Bestand A:Hesse, Hermann (positiv)
DLA Marbach, Bestand D:Hesse, Hermann (positiv)
Explanation
Zeit- und Sachbezug: 1908/09 geschrieben; die Urfassung ist nicht erhalten. Die Ich-Erzählung, Lebensgeschichte eines Musikers, steht gehaltlich in engster Nähe zur Problematik des Künstlertums in den Frühwerken Thomas Manns (Tonio Kröger, 1903; Tristan, 1903).
Inhalt: Kuhn, der fiktive Erzähler, verletzt sich beim Rodeln und wird zum Krüppel. Nach einer Zeit der Verzweiflung gelingt ihm die innere Bejahung seiner jetzigen Existenz. Das Leid des Verzichts bringt seine musikalischen Fähigkeiten zur höchsten Reife. Der als Geiger anfänglich nur reproduktive Künstler wird dabei zum genialisch-produktiven Komponisten. Sein bester Freund Muoth heiratet Gertrud, in die Kuhn ebenfalls verliebt ist. Die Ehe ist unglücklich, da Muoth trinkt. Kuhn bleibt Muoth und Gertrud ein Freund - auch nach dem Suizid Muoths.
Überlieferung: Erstausgabe München 1910 (2. Fassung).
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