Media type
- Normdaten
Title of the Work
Der Schüdderump
Form of the Work
- Roman
Time
1870
Language
- Deutsch
Source
Kindler (positiv)
Frenzel Daten (positiv)
Kindler; 3. Auflage (positiv)
Meid, Volker: Metzler Literatur Chronik, 3., erw. Aufl., 2006 (positiv)
Stein, Peter; Stein, Hartmut: Chronik der deutschen Literatur, 2008 (positiv)
Kröner Weltlit. (positiv)
Frenzel Daten (positiv)
Kindler; 3. Auflage (positiv)
Meid, Volker: Metzler Literatur Chronik, 3., erw. Aufl., 2006 (positiv)
Stein, Peter; Stein, Hartmut: Chronik der deutschen Literatur, 2008 (positiv)
Kröner Weltlit. (positiv)
Explanation
Epoche: Realismus
Zeit- und Sachbezug: Der Roman erschien erstmals in "Westermanns Illustrierten Monatsheften" (Oktober 1869 - März 1870), anschließend 1870 als Buchausgabe.
Inhalt: Die Protagonistin "Antonie Häußler" wird durch die Selbstsucht und Habgier ihres Großvaters zugrunde gerichtet. Verdeutlicht am Schüdderump, einem in Pestzeiten benutzten Karren zum Abtransport der Leichen, stellt der Roman mit Radikalität die Frage nach dem Sinn des Lebens. Raabes Sicht auf die bürgerliche, von Besitz- und Machtgier beherrschte Gesellschaft ist pessimistisch. Bei aller Determiniertheit durch die gesellschaftliche Wirklichkeit bleibt die Möglichkeit, im Innern Freiheit und Würde zu behaupten.
Überlieferung: Obgleich Raabe selbst den Roman "fürtrefflich" nannte, wurde der Druck von zwei Verlegern abgelehnt. Zusammen mit "Der Hungerpastor" und "Abu Telfan" werden die drei Romane auch als "Stuttgarter Trilogie" bezeichnet, auch wenn kein inhalticher Zusammenhang gegeben ist.
Zeit- und Sachbezug: Der Roman erschien erstmals in "Westermanns Illustrierten Monatsheften" (Oktober 1869 - März 1870), anschließend 1870 als Buchausgabe.
Inhalt: Die Protagonistin "Antonie Häußler" wird durch die Selbstsucht und Habgier ihres Großvaters zugrunde gerichtet. Verdeutlicht am Schüdderump, einem in Pestzeiten benutzten Karren zum Abtransport der Leichen, stellt der Roman mit Radikalität die Frage nach dem Sinn des Lebens. Raabes Sicht auf die bürgerliche, von Besitz- und Machtgier beherrschte Gesellschaft ist pessimistisch. Bei aller Determiniertheit durch die gesellschaftliche Wirklichkeit bleibt die Möglichkeit, im Innern Freiheit und Würde zu behaupten.
Überlieferung: Obgleich Raabe selbst den Roman "fürtrefflich" nannte, wurde der Druck von zwei Verlegern abgelehnt. Zusammen mit "Der Hungerpastor" und "Abu Telfan" werden die drei Romane auch als "Stuttgarter Trilogie" bezeichnet, auch wenn kein inhalticher Zusammenhang gegeben ist.