Schiller, Friedrich von (1759-1805). Was kann eine gute stehende Schaubühne eigentlich wirken? (Rede : 1785)
Schiller, Friedrich von (1759-1805) ,
1785
- Normdaten
Vom Wirken der Schaubühne auf das Volk (Deutsch)
Die Schaubühne als eine moralische Anstalt betrachtet (Deutsch)
The Theatre Considered as a Moral Institution (Englisch)
Le Théâtre considéré comme une institution morale (Französisch)
- Rede
1784
- Deutsch
Die Leseliste: kommentierte Empfehlungen, 1994 (positiv)
Kindler neu, Internet (positiv)
https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Die_Schaub%C3%BChne_als_eine_moralische_Anstalt_betrachtet&oldid=212865413 (Wikipedia; Stand: 14.09.2022)
https://de.wikisource.org/wiki/Was_kann_eine_gute_stehende_Schaub%C3%BChne_eigentlich_wirken%3F (Wikisource; Stand: 14.09.2022)
Zeit- und Sachbezug: Dramentheoretische Abhandlung. Legitimiert in der Tradition Lessings das Theater in seiner aufklärerischen Funktion (Ausbildung von Vernunft und Verstand, Kultivierung der Sinnlichkeit, Erziehung zu Toleranz).
Inhalt: Die 3 Wesentlichen Thesen lauten: 1. Eine Schaubühne ist eine moralische Anstalt und eine Schule praktischer Weisheit, 2. Eine Schaubühne ist eine gesellschaftspolitische Anstalt und Instrument der Aufklärung, 3. Eine Schaubühne ist eine ästhetische Anstalt.
Überlieferung: 1784 als Rede vor der Kurfürstlichen Deutschen Gesellschaft in Mannheim konzipiert u.d.T. "Vom Wirken der Schaubühne auf das Volk"; 1785 Veröffentlichung in der "Rheinischen Thalia" u.d.T. "Was kann eine gute stehende Schaubühne eigentlich wirken?"; 1802 überarb. Fassung u.d.T. "Die Schaubühne als eine moralische Anstalt betrachtet". Schillers Wunsch, mit der Rede seine Stellung am Mannheimer Theater zu stärken und einen gut bezahlten Posten bei der Deutschen Gesellschaft zu erwirken, schlug fehl.