Weber, Friedrich Wilhelm (1813-1894). Dreizehnlinden (Epos : 1878)
Weber, Friedrich Wilhelm (1813-1894) ,
1878
- Normdaten
Les Treize-Tilleuls (Französisch)
Dertienlinden (Niederländisch)
- Epos
- Deutsch
Wilpert (positiv)
Kindler neu (positiv)
Stilistisch ein Beispiel der zahlreichen epischen Dichtungen der nachklassischen und nachromantischen Zeit, ist Webers "Dreizehnlinden" das katholische Gegenstück zu Scheffels "Trompeter von Säckingen", eine Huldigung an die frühe Vergangenheit des Nethegaus, des Dichters engerer Heimat.
Weber wurde durch sein Versepos zum bis heute bekanntesten Dichter Ostwestfalens Das Werk wurde zum verbreiteten Hausbuch (1906), vor allem in katholischen Kreisen, und gehörte bis etwa 1930 zum schulischen Lektürekanon. Seitdem ging das Interesse an W. stark zurück. - Inhalt: In dem um 822 im Nethegau (um Höxter) spielenden Epos geht es um die Abkehr des jungen Sachsen Elmar von der kriegerischen german. Religion u. seine Hinwendung zur Friedensbotschaft des echten Christentums.