Busoni, Ferruccio (1866-1924). Entwurf einer neuen Ästhetik der Tonkunst (Zusammenstellung : 1907)
Busoni, Ferruccio (1866-1924) ,
1907
- Normdaten
Udkast til en ny æstetik for tonekunsten (Dänisch)
Sketch of a new esthetic of music (Englisch)
Three Classics in the Aesthetic of Music (Englisch)
Cenni di una nuova estetica musicale (Italienisch)
La secolarizzazione della mediazione musicale (Italienisch)
Esquisse d'une nouvelle esthétique musicale (Französisch)
Zarys nowej estetyki muzyki (Polnisch)
Eskiz novoi estetiki muzykal'nago iskusstva (Russisch)
Esbozo de una nueva estética de la música (Spanisch)
Ensaio para uma nova estética da arte musical (Portugiesisch)
Xin yin yue mei xue cao an (Chinesisch)
Nacrt za jednu novu estetiku muzike (Serbisch)
- Zusammenstellung
1905-1906
- Deutsch
Kindler (3. Aufl.) (positiv)
Oxford Music Online (positiv)
MGG Online (positiv)
https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Entwurf_einer_neuen_%C3%84sthetik_der_Tonkunst&oldid=3502557 (Wikipedia; Stand: 29.05.2020)
Zeit- und Sachbezug: Entstand zwischen 1905 und 1906; der italienische Komponist hielt sich überwiegend in Deutschland auf, daher ist der Text auch auf Deutsch verfasst.
Inhalt: Musikästhetisches Essay. Den Kern der Studie bildet ein Gedankenstrang, der für eine Befreiung der Tonkunst aus ihren im Laufe der Zeit durch Konvention gewachsenen ästhetischen Fesseln plädiert. Der Autor unterscheidet zwischen einer diesseitigen "Tonkunst" und ihrem transzendenten Vorbild, der eigentlichen "Musik" oder "Ur-Musik", wobei nun erstere zu letzterer bestmöglich zurückgeführt werden soll. Die praktischen Mittel, die Busoni vorschlägt, um dieses Ziel der Rückführung anzunähern, berühren vor allem die Bereiche Formal- und Inhaltsästhetik, Harmonik und Instrumen
Überlieferung: Erschien zunächst 1907 in Triest und 1916 stark umgearbeitet und erweitert in Leipzig. Die erste Auflage blieb weitesgehend unbeachtet. Die zweite Auflage hingegen sorgte rasch für eine weitgestreute Diskussion. Zahlreiche Neuausgaben nach dem Zweiten Weltkrieg, u.a. mit Anmerkungen von Arnold Schönberg.