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Krafft-Ebing, Richard von (1840-1902). Psychopathia sexualis (1886)

Krafft-Ebing, Richard von (1840-1902) ,

1886

Media type
  • Normdaten
Title of the Work
Psychopathia sexualis
Time
1886
Language
  • Deutsch
Source
Kindler; 3. Auflage, online (positiv)
Explanation
Zeit- und Sachbezug: In Krafftt-Ebings Vorstudie "Ueber gewisse Anomalien des Geschlechtstriebs und die klinisch-forensische Verwerthung derselben als eines wahrscheinlich functionellen Degenerationszeichens des centralen Nerven-Systems" (1877) hatte er zwölf Fallvignetten präsentiert, während der Nachfolgeband 1890 "Neue Forschungen auf dem Gebiet der Psychopathia sexualis. Eine medicinisch-psychologische Studie" den Begriff "Masochismus" einführt und die Bezeichnung "Sadismus" aus der französischen Literatur übernimmt.
Inhalt: In dem Lehrbuch "Psychopathia sexualis" wird Sexualpathologie anhand von Fallberichten erklärt. In "Fragmente einer Psychologie des Sexuallebens" und "Physiologische Tatsachen" geht Krafft-Ebing auf die Unterschiede der Geschlechter ein, im Kapitel "Biologische Tatsachen" werden vor allem die Geschlechtsmerkmale thematisiert. Im Mittelpunkt von "Allgemeine Neuro- und Psychopathologie des Sexuallebens" steht die "Parästhesie des Sexuallebens". In den letzten beiden Kapiteln wird auf die Sexualpathologie bei verschiedenen Formen und Zuständen geistiger Störung fokussiert. Homosexuali
Überlieferung: Krafft-Ebings Verdienst kann darin gesehen werden, bereits vorausgegangene Anschauungen kasuistisch-deskriptiv systematisiert zu haben. Er vertritt eine als ambivalent zu charakterisierende Sexuologie. Die Psychopathia sexualis erreichte etliche Auflagen und zahlreiche Übersetzungen. Galt im 19. Jahrhundert als Standardwerk der Sexualwissenschaft.
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