Mendelssohn, Moses (1729-1786). Briefe über die Empfindungen (1755)
Mendelssohn, Moses (1729-1786) ,
1755
- Normdaten
- Deutsch
Zeit- und Sachbezug: Philosophisches Werk des 18. Jahrhunderts zur Ästhetik.
Inhalt: Den Ausgangspunkt des Briefwechsels zwischen dem Jüngling Euphranor und dem Weltweisen Theokles (vgl. Shaftesbury, "The Moralists") bildet die These Euphranors, dass eine allzu sorgfältige Zergliederung der Schönheit das Vergnügen störe. Die Widerlegung der These erfolgt in mehreren Schritten. Im zweiten Teil der Schrift (9. Brief ff.) erörtert Mendelssohn ausführlich das Problem der Zulässigkeit des Selbstmordes.
Überlieferung: Das 1755 erschienene philosophische Werk wurde 1761 in erweiterter Form in Mendelssohns "Philosophischen Schriften" (2. Aufl. 1771) erneut abgedruckt. Dort wurde es durch die Schrift "Rhapsodie, oder Zusätze zu den Briefen über die Empfindungen" ergänzt, die in "einigen Betrachtungen über die Natur der vermischten Empfindungen" besteht.