Anthing, Johann Friedrich (1753-1805)
Künstler, Biograf, Sekretär, Zeichner, Kupferstecher
Media type
- Normdaten
Person
Anthing, Johann Friedrich
Other names
Anthing, Johann Friedrich von
Anthing, Johann F.
Anthing, Frédéric
Anthing, Friedrich
Anthing, Friedrich von
Anthing
Anting, Iogann Fridrich
Anthing, Frederic (xx)
Anthing, Johann F.
Anthing, Frédéric
Anthing, Friedrich
Anthing, Friedrich von
Anthing
Anting, Iogann Fridrich
Anthing, Frederic (xx)
Sex
männlich
Birth and Death Dates
26.05.1753
–
12.08.1805
Country
- Deutschland
- Russland
Occupation/Function
Beziehung beruflich
Suvorov, Aleksandr Vasilʹevič
Relationship family
Anthing, Anna Barbara
(Ehefrau)
Anthing, Johann Philipp (Vater)
Anthing, Karl Heinrich Wilhelm (Bruder)
Schierschmidt, Dorothea Amalia (Mutter, 1732-1797)
Anthing, Johann Philipp (Vater)
Anthing, Karl Heinrich Wilhelm (Bruder)
Schierschmidt, Dorothea Amalia (Mutter, 1732-1797)
Characteristic profession
Place of birth
Place of death
Studienfach
Wirkungsort
Source
- DbA (WBIS) , (positiv)
- RBA & BASU R 20,391-396;SU 19,233-234 , (positiv)
Explanation
- Dt. evang. Theologe, Künstler (Silhouettenschneider, Zeichner, Kupferstecher); ab 1793: in Sankt Petersburg; Verfasser einer Biographie von Aleksandr Vasil'evič Suvorov
- Der Sohn des Gothaer Garnisonspredigers Johann Philipp Anthing studierte Evangelische Theologie an der Universität Jena. Für kurze Zeit war er als Hauslehrer in Gotha tätig,gab diese Stelle jedoch bald auf, um sich ganz dem Silhouettenschneiden zu widmen. Er reiste damit zu den europäischen Höfen. 1789 war er in Weimar, wo er unter anderem die Silhouetten Goethes, von Herzog Karl August und seiner Mutter Anna Amalia zeichnete und mit der Verleihung des Titels Rat geehrt wurde. 1790 reiste er zur Krönung Leopolds II. nach Frankfurt am Main und veröffentlichte eine Beschreibung der Feierlichkeiten. Ab 1793 lebte er ständig in Sankt Petersburg, wohin er schon zuvor (1784 bis 1786) gereist war. Er schuf Scherenschnitte der Mitglieder des kaiserlichen Hofes. Marschall Alexander Wassiljewitsch Suworow ernannte ihn zu seinem Sekretär und Adjutanten. Später verfasste er eine dreibändige Biographie Suworows. Nach der Krönung von Zar Paul I. fiel Suworow in Ungnade, und Anthing musste 1797 seinen Abschied nehmen. Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte er verarmt in Sankt Petersburg.