Grimm, Jakob (1785-1863). Fundevogel (Märchen : 1812)
Grimm, Jakob (1785-1863); Grimm, Wilhelm (1786-1859) ,
1812
- Normdaten
Fündling (Deutsch)
Foundling-Bird (Englisch)
Vondevogel (Niederländisch)
Ptaszynka (Polnisch)
- Märchen
- Deutsch
Uther, H.-J.: Handbuch zu den "Kinder- und Hausmärchen" der Brüder Grimm : Entstehung - Wirkung - Interpretation. - De Gruyter. - Berlin, Boston. - 2013. - S. 119f. (positiv)
Wikipedia; Stand: 03.11.2020 (positiv)
https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Fundevogel&oldid=201673300 (Wikipedia; Stand: 03.11.2020)
Inhalt: Ein Förster findet ein schreiendes Kind auf einem Baum, das ein Raubvogel geraubt hat. Er zieht es mit seiner Tochter Lenchen zusammen auf und nennt es Fundevogel. Eines Abends holt die Köchin viel Wasser und verrät Lenchen, die verspricht, es niemandem zu sagen, dass sie Fundevogel morgen darin kochen will. Als der Förster früh fortgeht, fliehen Lenchen und Fundevogel. Dreimal schickt die Köchin die Knechte nach, aber die Kinder verwandeln sich: einmal in einen Rosenstock mit Blüte, dann in eine Kirche mit einer Krone darin und schließlich in einen Teich mit einer Ente darauf.
Überlieferung: In den KHM an Stelle 51, laut Märchenindex ATU 313 (Magische Flucht). In der Urfassung von 1810 u.d.T. "Fündling". Bildliche Darstellungen sind seit Mitte des 19. jahrhunderts bekannt (L. Völlinger, F. Fellner, K. Ensikat).