Verlernen : Denkwege bei Hannah Arendt - Erste Auflage
Knott, Marie Luise (1953-); Meyer, Nanne (1953-)
Berlin : Matthes & Seitz Berlin, 2011 - 151 Seiten
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- 978-3-88221-605-9
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"Ich rühre nie wieder eine intellektuelle Geschichte an!" 1933, den Bankrott des Denkens und der Urteilskraft vor Augen, verließ Hannah Arendt, die Schülerin von Martin Heidegger und Karl Jaspers, ihre Heimat, die Philosophie und Deutschland. Um in den Besitz einer eigenen Sprache für das Gesehene und Gehörte, Geschehene und Getane zu gelangen, begann sie im Exil ihre Wege des "Verlernens", die sie später ihre lebenslange Verstehensarbeit nannte. Marie Luise Knott rekonstruiert Hannah Arendts Erkenntniswege, durch die sich die Theoretikerin der Freiheit kollektiver "Lebenslügen" und vorgefasster Meinungen, die am Denken hindern, zu entledigen vermochte. Knott begeht den Denkraum Hannah Arendts; die Kraft der Bilder und der Begriffe machen ihn zu einem verlässlichen Ort, in dem der Leser seine eigene Ratlosigkeit aufgehoben weiß und sich selbst in "wesentliche gedankliche Prozesse" verwickeln kann. "Marie Luise Knott erschließt das Denken Hannah Arendts einfühlsam, unaufgeregt und eindringlich. So erscheinen Lachen, Übersetzen, Verzeihen und Dramatisieren als Techniken, um Freiheit zu gewinnen." Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2011 (Sachbuch)
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