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Keller, Gottfried (1819-1890). Der grüne Heinrich (Roman : 1854)

Keller, Gottfried (1819-1890) ,

1854-1855

Media type
  • Normdaten
Title of the Work
Der grüne Heinrich
Other Titles
The green Henry (Englisch)
Groene Heinrich (Niederländisch)
Henri le Vert (Französisch)
Enrico il Verde (Italienisch)
Enrique el Verde (Spanisch)
Gröne Henrik (Schwedisch)
Zelený Jindřich (Tschechisch)
Zielony Henryk (Polnisch)
Zeleni Hajnrih (Kroatisch)
Zöld Henrik (Ungarisch)
Viheriä Heikki (Finnisch)
Zelenyi genrikh (Russisch)
Yeşil Heinrich (Türkisch)
Heinrik Ha-Jaroq (Hebräisch)
Midori no hainrihi (Japanisch)
Enric el Verd (Katalanisch)
O prasinos Chainrich (Griechisch)
Form of the Work
  • Roman
Time
1854-1855
Language
  • Deutsch
Source
Bogner, Ralf Georg (Hg.): Deutsche Literatur auf einen Blick, 2009 (positiv)
Frenzel Daten (positiv)
Segebrecht, Wulf: Was sollen Germanisten lesen?, 3., neu bearbeitete und erweiterte Auflage, 2006 (positiv)
Kindler; 3. Auflage (positiv)
Die Leseliste : kommentierte Empfehlungen, 1994 (positiv)
Meid, Volker: Metzler Literatur Chronik, 3., erw. Aufl., 2006 (positiv)
Stein, Peter; Stein, Hartmut: Chronik der deutschen Literatur, 2008 (positiv)
Kröner Weltlit. (positiv)
Explanation
Epoche: Realismus
Zeit- und Sachbezug: Der autobiographisch geprägte Roman - geplant ab 1842/43 - liegt in zwei Fassungen vor. Kellers Vergangenheit als Maler in Zürich und München und die Begegnung mit dem Philosophen L. Feuerbach in Heidelberg 1848 beeinflussen den Roman. Parallelen zur tragischen Kindheitsgeschichte in Gotthelfs "Bauernspiegel".
Inhalt: Keller erzählt im "Grünen Heinrich" die Lebensgeschichte eines Künstlers, der bei dem Versuch, seiner Bestimmung oder dem, was er dafür hält, gegen alle Widerstände zu folgen, an der Realität scheitert.
Überlieferung: Die erste Fassung erschien 1854-55 in vier Bänden, die zweite 1879-80. Der Roman war zunächst ein Misserfolg und erfuhr erst in den 1870er Jahren Würdigung, die anhiellt, als die zweite Fassung erscheint. Anerkennend wird Keller mit Klassikern wie Goethe und Jean Paul verglichen. Der Roman gilt heute als Meisterwerk des "poetischen Realismus" und wurde in die "ZEIT-Bibliothek der 100 Bücher" aufgenommen.
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