Elkin, promovierte Literaturwissenschaftlerin, ist in New York geboren. 1999 zog sie nach Paris, wo sie noch heute lebt, verbrachte jedoch längere Zeit in London, Venedig und Tokio. Ausgehend von der Tatsache, dass der Flâneur in der Literaturgeschichte immer männlich definiert ist, schafft Elkin ihre eigene, weibliche Definition als Grundlage der Essays. Hier verknüpft sie persönliche Erfahrungen mit Erfahrungen bekannter Schriftsteller- und Künstlerinnen, die ebenfalls eine Verbindung zu diesen Orten haben (u.a. George Sand, Virginia Woolf) Sie versucht so, dem Leser den anderen, weiblichen Blick auf die Dinge zu vermitteln. Es bedarf historischer und literaturhistorischer Kenntnisse, um die Essays und deren Botschaft vollständig zu erfassen. Am eingängigsten ist der Abschnitt über Tokio, in dem Elkin schildert, wie sie ihrem Partner nach Japan folgt und dort die Einsamkeit erlebt, die mit einer fremden Kultur, unbekannter Sprache und fehlender Aufgabe einher geht. - Im englischsprachigen Raum viel beachtet und auf der Shortlist des "2018 PEN/Diamonstein-Spielvogel Award for the Art of the Essay"
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Textsammlung (Anthologie u.a.m.)
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