Christian Hesse Auktionen: "Dunkelblauer Saffianlederband mit vergoldeten Fileten auf den Deckel-, Steh- und Innenkanten sowie als Umrahmung der Rückenfelder. Kopfgoldschnitt (signiert: K. Ebert, München). Im Schuber. Eins von 250 Exemplaren auf Van Gelder-Bütten mit dem Wasserzeichen der Presse (Gesamtauflage 265). – Das zweite Buch der Presse und das letzte noch in deren Heimatstadt gedruckte (ausgeliefert allerdings erst nach Kriegsende). Bis Ende des Krieges unterbrach die Presse ihre Arbeit und öffnete die Werkstatt erst wieder 1919 nach dem Umzug nach Bad Tölz, wo man das Landhaus von Thomas Mann erworben hatte. 1921 erfolgte der endgültige Umzug nach München. – Wie der Erstling der Presse gesetzt aus der von Willy Wiegand entworfenen und von Louis Hoell geschnittenen 16pt Antiqua, der ersten eigenen Schrift der Presse. – Mit zwei Titeln, zwei Initialen und einem Signet von Anna Simons. Nach der Buchbinderin Frieda Thiersch stieß 1914 die Schülerin des weltbekannten englischen Schriftkünstlers Edward Johnston zum Mitarbeiterkreis und zeichnete für viele Jahre die Titel, Initialen und Signete. Das von Rudolf Alexander Schröder entworfene Pressensignet, 1913 auf dem Titel von Hofmannsthals »Die Wege und die Begegnungen« verwendet, wandelte sie für den Tacitus leicht ab. Schönes Exemplar in elegantem Handeinband."