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Thauma(u)topoiesis : das Wunderbare und die narrative Refiguration im Roman (Wieland, Tieck, Goethe) : [E-Book]

Huff, Micha

Paderborn : Brill | Fink, [2024] - 1 Online-Ressource (XX, 278 Seiten)

Medium
  • E-Book
  • Buch
Title
Thauma(u)topoiesis : das Wunderbare und die narrative Refiguration im Roman (Wieland, Tieck, Goethe) / Micha Huff
Published
Paderborn : Brill | Fink, [2024]
Extent
1 Online-Ressource (XX, 278 Seiten) : Illustrationen
ISBN
  • 978-3-8467-6863-1
Language
  • Deutsch
Land
  • Deutschland
Content
Wieland, Christoph Martin / A5.5.2 Erzählende Prosa / Einzelnes / Das Wunderbare
Tieck, Ludwig / A5.5.2 Erzählende Prosa / Einzelnes / Das Wunderbare
Goethe, Johann Wolfgang von / A5.5.2 Erzählende Prosa / Einzelnes / Das Wunderbare
S8.7.4.VW Deutsche Literaturwissenschaft / Einzelne Themen bei einzelnen Autoren / Das Wunderbare
S10.5.1.7.4.5.3.3 Goethezeit / Roman / Allgemeine Darstellungen
S10.5.1.9.2 Goethezeit / Einzelne Themen, Probleme / Das Wunderbare
S10.4.1.7.4.5.3.3 Aufklärung / Roman / Allgemeine Darstellungen
S10.4.1.9.2 Aufklärung / Einzelne Themen, Probleme / Das Wunderbare
Die Gattung Roman etabliert sich als kulturelles Leitmedium der anbrechenden Moderne durch eine poetologische Diskriminierung des Wunderbaren. Gleichzeitig lässt sich aber auch beobachten, dass in Romanen immer wieder thaumaturgische Erzählungen eingeflochten werden. Wie ist diese spannungsvolle Konstellation einander gegenüberstehender erzählerischer Gattungen zu verstehen? In „Thauma(u)topoiesis“ wird die Einbettung thaumaturgischer Erzählungen in den Roman des 18. Jahrhunderts literaturgeschichtlich eingeordnet und hermeneutisch ausgelegt. Die vorliegende Arbeit rekonstruiert eine literatur- und geistesgeschichtliche Verschiebung im Problemfeld des Wunderbaren von der ontologischen Skepsis der Aufklärung gegenüber dem Wunder hin zu ästhetischen, poetologischen und ethischen Dimensionen einer poietischen Verwunderung. Durch die eingeflochtenen thaumaturgischen Erzählungen wird im aufgeklärten Roman die Diegese hin zu einer Hermeneutik der Selbst-Auslegung geöffnet
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