Geistliche Intermedialität im 19. und 20. Jahrhundert
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Die Forschungsgruppe untersucht, wie durch geistliche Intermedialität geprägte Artefakte – etwa Text-Bild-Kombinationen, geistliche Oratorien, buchinterne und -externe Embleme sowie Vokalmusik – ästhetische, affektive, semantische und frömmigkeitspraktische Mehrwerte generieren. Im Rahmen des Studientags in Marbach soll nach Perspektiven gefragt werden, in welcher Weise die methodischen Ansätze der Forschungsgruppe mit Blick auf die Erforschung von Erscheinungsformen geistlicher Intermedialität im 19. und 20. Jahrhundert weiter entwickelt und spezifiziert werden können. Im Fokus mehrerer interdisziplinärer Beiträge stehen dabei Formen der Nachnutzung und Rezeption frühneuzeitlicher geistlicher Medienartefakte sowie die Frage nach neuen intermedialen Beziehungen und Spielräumen. Hierbei gilt nicht nur epochenbedingten Neuansätzen bzw. Brüchen, sondern auch Phänomenen der Kontinuität in ihrer engen Verflechtung mit ersteren das besondere Augenmerk.
In Kooperation mit der DFG-Forschungsgruppe 5138 der Universität Hamburg.
Gefördert durch die DFG.
Kontakt
Birgit Wollgarten
Sekretariat, Tagungsorganisation, Vertretung Stipendienkoordination
Telefon +49 (0) 7144 / 848-175
E-Mail forschung@dla-marbach.de