Lutz Seiler leest uit zijn dichtbundel "Pech & Blende" en uit ander, nog ongeplubiceerd werk : [Lesung]
Seiler, Lutz (1963-); Laschen, Gregor (1941-2018); Mentink, Gerda
Amsterdam : Goethe-Institut Amsterdam, 2001 - 1 Audiokassette (1 h 2 min)
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Seiler, Lutz / A3.6.3 Gespräche, Interviews
Laschen, Gregor / A3.6.5 Die Stimme des Autors
Nach einer hermeneutisch sehr aufmerksamen und ausführlichen Einführung in das Werk Lutz Seilers durch Gregor Laschen, in der er Lutz Seilers Dichtung poetologisch kommentiert und sie mit einem Ausdruck Joachim Sartorius' als "Nervensysteme der Erinnerung" kennzeichnet, sprechen die beiden Dichter zunächst über die literarischen Prägungen von Lutz Seiler und seine eigene Lesebiographie, die erst in seinen Zwanzigern richtig begonnen habe. Ausführlich gehen sie auf den Einfluss Peter Huchels und die historische Differenz zwischen dessen und Lutz Seilers Schreiben ein, streifen andere DDR-Autoren wie Johannes Bobrowski und reißen kurz die Dichterszene am Prenzlauer Berg an. Abschließend erläutert Lutz Seiler sein Verhältnis zur bildenden Kunst und erklärt das Ende der von ihm herausgegebenen Literaturzeitschrift "Moosbrand". Lutz Seiler liest in der Folge damals noch unveröffentlichte Gedichte aus "vierzig kilometer nacht" und bereits veröffentlichte aus "pech & blende".
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