Eine Filmpremiere und eine Diskussion über fünfzig Jahre Wiedergutmachung. Vor fünfzig Jahren begann in Deutschland der Prozess der Zurückgabe des geraubten Eigentums und die Entschädigung des Unrechts, was in der Geschichte als "Wiedergutmachung" beschrieben wird. Die Dokumentation Die Ehrenschuld, die für den ZDF/ARTE produziert wurde und in den Niederlanden zum ersten Mal gezeigt wird, betrachtet die ćWiedergutmachung̮ aus dem Blickwinkel Deutschlands, Israels und der jüdischen Welt. Ans Wort kommen ehemalige Beamte der Regierung der Bundesrepublik und den Teilstaaten, Vertreter des Staates Israel und der jüdischen Organisationen, aber auch Menschen aus Deutschland, Israel und den Vereinigten Staaten, die Entschädigung kriegen oder einen Versuch dafür eingereicht haben.
Der Autor, Daniel Cil Brecher, ist Historiker und unter anderem Co-Autor des Standardwerks Das Sonderrecht für Juden im NS-Staat und war Direktor des Leo-Baeck-Instituts in Jerusalem. Der Regisseur, Benny Brunner, wurde durch zahlreiche preisgekrönte Filme unter anderem in Israel und Palästina bekannt.
Die Diskussion mit Daniel Cil Brecher wird von Gerard Aalders vom niederländischen Institut für Kriegsdokumentationen geleitet. Im Boom Verlag erschien der zweite Teil von Aalders großer Trilogie Berooid - De beroofde joden en het Nederlandse restitutiebleid sinds 1945.
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Lesung
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Gespräch, Interview