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Leven in twee talen: Duits schrijvende auteurs uit Israël : Elazar Benyoetz & Jakob Hessing lezen uit hun werk : [Lesung]

Benyoëtz, Elazar (1937-); Hessing, Jakob (1944-); Bormann, Alexander von (1936-2009); Winkler, Manfred (1922-2014); Kemme, Hans-Martin

Amsterdam : Goethe-Institut Amsterdam, 1996 - 1 Audiokassette (2 h 2 min)

Medium
  • Audiokassette
  • Audiodatei
Title
Leven in twee talen: Duits schrijvende auteurs uit Israël : Elazar Benyoetz & Jakob Hessing lezen uit hun werk / Autor: Elazar Benyoëtz ; Autor: Jakob Hessing ; Moderator & Präsentation: Alexander von Bormann [; Sprecher: Manfred Winkler ; Gastgeber: Hans-Martin Kemme]
Published
Amsterdam : Goethe-Institut Amsterdam, 1996
Extent
1 Audiokassette (2 h 2 min)
Language
  • Deutsch
Land
  • Niederlande
Comments
Aufgenommen am 07.05.1996
Content
Benyoëtz, Elazar / A3.6.5 Die Stimme des Autors
Benyoëtz, Elazar / A3.6.3 Gespräche, Interviews
Entgegen des Programmtextes liest auf dieser Aufnahme auch der israelische Lyriker Manfred Winkler. Die Aufnahme ist die erste einer über drei Tage gestreckte Veranstaltungsreihe mit auf Deutsch schreibenden Autoren aus Isarel, die von Alexander von Bormann konzipiert wurde. Am folgenden Tag kamen zu den israelischen Autoren noch Carl Friedmann und Ulla Berkéwicz hinzu. An dem hier dokumentierten Abend macht Elazar Benyoëtz den Anfang mit essyistisch-aphoristischen Texten, die, ortsbezogen, zunächst um Menasseh ben Israel und Rembrandt kreisen, sich dann aber religiösen und erotischen Gedanken und Bildern zu wenden. Im Gespräch mit Alexander von Bormann betont Benyoëtz, dass man als deutsch schreibender Jude heute nicht mehr für Juden schreiben könne. Anschließend liest Manfred Winkler einige auf Deutsch verfasste Gedichte und ein von ihm selbst ins Deutsche übersetztes Gedicht. Alexander von Bormann und Manfred Winkler diskutieren daraufhin die Gewinne und Verluste, die sich beim Übergang von einer in eine andere Sprache ergeben. Abschließend liest Jakob Hessing seine Erzählung "Zum 80. Geburtstag", die 2005 in seinen Roman "Mir soll's geschehen" eingegangen ist. Das Gespräch geht danach noch einmal auf die Frage ein, ob man im Deutschen noch jüdisch assoziieren könne - ausgelöst von Jakob Hessing Einspruch, dass Sprache immer für die da sei, die sie sprächen, egal welchen kulturellen oder nationalen Hintergrund man hätte.
  • Lesung
  • Gespräch, Interview