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Portrait Friedrich Schiller [Gouache]

Körner, Emma (1788-1815); Bleeser, Anja (1999-)

spätestens 1812

Inventarnummer: 5424

Media type
  • Bilder und Objekte
Object type
Gouache
Title
Portrait Friedrich Schiller
Period of Origin
spätestens 1812
Description
o. Bez.
Auf der rückseitigen Abdeckung ein Aufkleber mit dem Vermerk (schwarze Tinte): "Schiller's Portrait | aus s. Nachlaß u. dem | s. Enkelin Frau Dr. Wild | geb. Junot. | 1908 Geschenk [Name nicht zu entziffern]"
Technology
Aquarell und Gouache auf Pergament
Dimension [in cm]
7,7 (Höhe) x 6,5 (Breite) (Rahmenausschnitt, oval)
10,2 (Höhe) x 9,1 (Breite) (Rahmen, oval)
Condition
Malschicht mit zahlreichen kleineren Ausbrüchen (vor allem untere Bildhälfte).
Zeitgenössisch gerahmt in die Sammlung übernommen (Metallrahmen).
Comments
Die Zuschreibung an Emma Körner basiert auf folgender Äußerung Charlotte Schillers: "Ich habe jetzt das Bild Eures geliebten V a t e r s von Emma Körner erhalten; es ist vortrefflich gemalt; die Züge sind treu dargestellt; in den Augen finde ich nicht den Blick, der die rechte Aehnlichkeit geben könnte; aber dafür, daß sie Alles aus der Erinnerung malen mußte, was die festen Züge nicht betrifft, ist es vortrefflich, sehr schön gemalt und mir unschätzbar." (Brief vom 11.5.1812 an die Söhne Carl u. Ernst, in: Schillers Sohn Ernst. Eine Briefsammlung. Einleitung v. Karl Schmidt. Paderborn 1893, S. 65.)
Am 16.5.1812 schreibt Charlotte Schiller auch Prinzessin Karoline Louise von Sachsen-Weimar vom Erhalt der Miniatur: "Es ist viel Aehnliches in den festen Zügen, weil die Büste und das Graff'sche Bild zum Grund liegen. Der Blick der Augen ist fremd und ist mehr schwärmerisch und weich als klar und geistreich. Aber unendlich lieb ist mir das Bild, denn nun kann ich es mit mir nehmen, wenn ich Reisen mache." (zit. nach: Urlichs, Bd. 1, S. 629).
Möglicherweise handelt es sich um die Replik eines unbekannten Porträts, da Christian Gottfried Körner am 09.02.1810 Charlotte Schiller ankündigt: "Meine Tochter macht sich eine Freude daraus, Ihnen eine Copie ihres Miniaturbildes von Schiller zu schicken und wird sobald als möglich damit fertig zu werden suchen." (s. den Brief Körners, wiedergeben in: Urlichs, Bd. 3, S. 56).
1933 gekauft von Dr. Heinrich Mann, Frankfurt a.M.
Lt. Urlichs (s. die Anmerkung zu Charlotte Schillers Brief vom 16.5.1812, Bd. 1, S. 629) hat sich die Miniatur später im Besitz Caroline Junots, der Tochter Charlotte Schillers, befunden.
Literature
  • Ludwig Urlichs (Hg.): Charlotte Schiller und ihre Freunde. Stuttgart 1860-1865 (3 Bde.)
    Gertrud Fiege: Bildnisse Schillers im Schiller-Nationalmuseum, in: Jahrbuch der Dt. Schillergesellschaft XI (1967) S. 639.
Inventory Number
5424
Digital object
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