Portrait Friedrich Schiller [Gemälde]
Simanowiz, Ludovike (1759-1827)
1793-1794
Inventarnummer: II 0052
- Bilder und Objekte
Zwei in der älteren Literatur als Vorzeichnungen zu Simanowiz' Schiller-Portrait eingestufte Skizzen einer sitzenden männlichen Figur (s. Inv.nr. 2700) weisen keine überzeugenden Parallelen auf, sind auch vermutlich später entstanden (s.u. Fiege, S.42).
Ikonographisches Detail: Homer-Büste
Zusammen mit dem Porträt Charlotte Schiller (Inv.nr. II 0053) als Pendantbildnis entstanden. Vgl. die Reproduktionsstiche von Charles Louis Schuler (Inv.nr. 4390/2 sowie 4365a,b).
Gerahmt in die Sammlung übernommen. Rahmung wie bei Portrait Charlotte Schiller (ebenfalls von Simanowiz, Inv.nr. II 0053) und - weniger fein ausgeführt - bei Portrait Luise von Schiller (von Stirnbrand, Inv.nr. 3296); Rahmung der drei Porträts möglicherweise gleichzeitig (1853 oder später).
Aus dem Nachlaß der Ehefrau von Schillers ältestem Sohn Carl, Luise von Schiller (geb. Locher), am 9. Mai 1890 in das Schiller-Geburtshaus gestiftet von Mathilde von Schiller und Anna Lanz (geb. Locher).
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Paul Weizsäcker: Geschichte eines Schillerbildes, in: Marbacher Schillerbuch III. Stuttgart und Berlin 1909, S. 185ff.
Gertrud Fiege: Ludovike Simanowiz. Eine schwäbische Malerin zwischen Revolution und Restauration. Marbacher Magazin 57/1991, S. 16 u. 41ff.
Kat. Schwäbischer Klassizismus. Stuttgart 1993, S. 190ff.
Klaus Fahrner: Der Bilddiskurs zu Friedrich Schiller. Stuttgart 2000, S. 67ff.
Kat. Der freie Blick. Anna Dorothea Therbusch und Ludovike Simanowiz. Zwei Porträtmalerinnen des 18. Jahrhunderts. Heidelberg 2002, S. 71-73.
Rose Unterberger: Friedrich Schiller. Orte und Bildnisse. Stuttgart 2008, S. 138f.
Sabine Fischer: Friedrich Schiller als Auftraggeber seiner Porträts, in: Jahrbuch der Dt. Schillergesellschaft 54 (2010) 1141-148.
Sabine Fischer: Auf Augenhöhe? Friedrich und Charlotte Schiller im Porträt, in: Jahrbuch der Deutschen Schillergesellschaft 57 (2013), S. 140-173.