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Portrait Friedrich Schiller [Aquarell]

Unbekannt; Simanowiz, Ludovike (1759-1827); Michaelis, Mathias (1948-)

um 1820

Inventarnummer: III 0372

Media type
  • Bilder und Objekte
Object type
Aquarell
Title
Portrait Friedrich Schiller
Period of Origin
um 1820 (Etui um 1850)
Description
o. Bez.
Technology
Aquarell (oder Aquarell über Photographie)
Dimension [in cm]
7,0 (Höhe) x 5,5 (Breite) (Rahmenausschnitt,oval)
9,5 (Höhe) x 8,6 (Breite) x 2,0 (Tiefe) (Etui, geschlossen)
9,5 (Höhe) x 17,0 (Breite) x 1,4 (Tiefe) (Etui, geöffnet)
Condition
Aquarell: diagonaler Kratzer unterhalb des Kragens
Etui: außen bestoßen, innen metallene Rahmung schadhaft
Gerahmt in die Sammlung übernommen (Lederetui (geprägtes Leder, über Pappe, mit umlaufender goldgeprägter Zierleiste; linke Innenseite: geprägter, goldfarbener Samt / rechte Innenseite: in vergoldeter Metallrahmung (oval) unter Glas das Aquarell)).
Comments
Das Aquarell diente geringfügig abgewandelt als Vorlage für Eugen Neureuthers wohl 1859 entstandenes Gedenkblatt (vgl. Inv.nr. 0737a) sowie nahezu unverändert für Friedrich August Ludys Stahlstich (vgl. Inv.nr. B 1991.K 0154), der im Schiller-Album von 1861 veröffentlicht wurde. Das Schiller-Album sowie Neureuthers Gedenkblatt wurden bei E. Blochmann, Dresden, gedruckt.
In seinen posthum veröffentlichten Erinnerungen (s.u. S. 285) berichtet Wolfgang Menzel von seinem Besuch bei Bertel Thorvaldsen in Rom und davon, daß man ihm von Rom eine bis dahin unbekannte, aquarellierte Schiller-Miniatur nachgesandt habe unter der Annahme, sie "stamme aus dem Nachlaß des Malers Tischbein, der in Neapel gestorben ist." Ebenso irrtümlich wie diese Annahme ist die in der Familie tradierte Überzeugung, vor Menzel habe Thorvaldsen das kleine Portrait besessen (vgl. u.).
Lt. Eintrag im "Marbacher Katalog des Schillerhauses" von 1892 soll sich das Etui zunächst in Bertel Thorvaldsens Besitz befunden haben, bevor es an Wolfgang Menzel überging; nach Marbach gestiftet wurde es durch Kilian von Steiner am 6.4.1901 "als von der Familie Wolfgang Menzel gegeben".
Literature
  • Konrad Menzel (Hrsg.): Wolfgang Menzels Denkwürdigkeiten. Bielefeld und Leipzig 1877
    Paul Weizsäcker: Geschichte eines Schillerbildes, in: Marbacher Schillerbuch III, Stuttgart / Berlin 1909, S. 212-214
Inventory Number
III 0372
Use
Am Standort