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Portrait Friedrich Schiller [Zeichnung]

Stock, Dorothea (1760-1832)

1787

Inventarnummer: B 1996.0644

Media type
  • Bilder und Objekte
Object type
Zeichnung
Title
Portrait Friedrich Schiller
Period of Origin
1787
Description
Sig. u. dat. (li.u.): "Dora Stock | 1787"
Bez. von fremder Hand (rückseitige Abdeckung, Tinte): "Friedrich v. Schiller | 28 Jahre alt | *10/11 1759" sowie darunter (von einer weiteren Hand): "gezeichnet von Dora Stock, Hausfreundin v F. v Schiller. | 1787"
Technology
Silberstift auf grundiertem Karton
Dimension [in cm]
10,4 (Höhe) x 8,6 (Breite) (Karton ohne Anstückungen)
10,9 (Höhe) x 8,6 (Breite) (Karton mit Anstückungen)
30,3 (Höhe) x 11,5 (Breite) x 1,3 (Tiefe) (Rahmen)
Condition
Ausbruch aus der Grundierung (o., re.)
Gesamte Rückseite des Kartons mit Papier kaschiert.
Karton oben und unten angestückt (hier nicht grundiert) entsprechend der Größe des zugehörigen, leicht beschädigten Rahmens.

In zeitgenössischer Rahmung, mit vorder- und rückseitiger Verglasung, in die Sammlung übernommen (Standort: Miniaturen: Schiller).
Comments
Eine nahezu identische Version befindet sich in den Kunstsammlungen der Klassik Stiftung Weimar. Vermutlich handelt es sich bei der Marbacher Version um eine Replik der Weimarer Portraitzeichnung.
Dora Stock war mit dem Dichter befreundet und hat ihn vermutlich kurz vor dessen Abschied von Dresden bzw. dem Freundeskreis um Christian Körner portraitiert.
Zwei Jahre später, am 13. Oktober 1789, schrieb Schiller an seinen Freund Körner: "Von der Frau von Stein habe ich eine Bitte an Dorchen. Sie wünscht mein Portrait zu copieren, und ersucht Dorchen es ihr zu schicken. (...) Sie ist glücklich im Copieren und wird es treffen: sonst würde ich Dorchen selbst davon abrathen, es ihr zu schicken." (Schillers Werke. Nationalausgabe. Weimar 1979, Bd.25, S. 304). Von einer solchen Kopie ist nichts bekannt.
Ersteigert 1996 bei Sotheby's London. Über die eigentliche Provenienz bisher nichts bekannt. Anfang des 20. Jahrhunderts bei Karl Ernst Henrici Berlin (am 17.2.1925) ersteigert durch Bergrat Georg Alfred Wiede aus Zwickau. Nach dem Tod des Sammlers im Juni 1925 übergegangen auf die Tochter Anna Maria (verh. Ancot). Die letzten Erben der Sammlung, aus deren Besitz die Zeichnung versteigert wurde, ohne genauere Kenntnis der Überlieferung.
Literature
  • Michael Davidis: Ein Cherubim mit dem Keime des Abfalls. Dora Stocks Schillerportrait, in: Berthold Leibinger Stiftung. Stuttgart 2002, S. 14-17.
    Sabine Fischer: Mit dem Silberstift gezeichnet, in: Jahrbuch der Dt. Schillergesellschaft. Göttingen 2005, S.422.
    Rose Unterberger: Friedrich Schiller. Orte und Bildnisse. Stuttgart 2008, S. 94ff..
Inventory Number
B 1996.0644
Use
Am Standort