Handschriften
Die Handschriften erwerben, sammeln und erschließen unikale Schriftstücke zur deutschsprachigen Literatur und Ideengeschichte vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart.
Die Handschriften-Sammlung enthält mehr als 1.600 Nach- und Vorlässe. Den historischen Ausgangspunkt bildeten schwäbische Dichter wie Wilhelm Hauff, Eduard Mörike, Friedrich Schiller und Ludwig Uhland. Die Jahrhundertwende um 1900 ist u.a. vertreten durch Hugo von Hofmannsthal, Rainer Maria Rilke und Arthur Schnitzler. Den Expressionismus und die Literatur der Zwanziger bis Vierziger Jahre repräsentieren Gottfried Benn, Alfred Döblin, Hermann Hesse, Ricarda Huch, Ernst Jünger, Erich Kästner, Franz Kafka, Siegfried Kracauer, Elisabeth Langgässer und Carl Zuckmayer. Unter den Namen zur Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur finden sich Paul Celan, Günter Eich, Hans Magnus Enzensberger, Peter Handke, Marie Luise Kaschnitz, Sarah Kirsch, Peter Rühmkorf, W. G. Sebald und Martin Walser.
Die Bestände zum Exil sind im Helen und Kurt Wolff-Archiv zusammengefasst.
Neben Nach- und Vorlässen von Schriftstellern und Publizisten gibt es folgende bedeutende Sammlungen:
- Philosophen, Philologen, weitere Gelehrte
- Verlags- und Redaktionsarchive, darunter auch das Cotta-Archiv und das Siegfried Unseld Archiv
Alle Bestände der Abteilung Handschriften im Katalog des DLA.
Kontakt
Deutsches Literaturarchiv Marbach
Abt. Handschriften
Schillerhöhe 8-10
71672 Marbach
Telefon +49 (0) 7144 / 848-401
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