Architektenwettbewerb für Forschungsarchiv

Den ersten Preis des Planungswettbewerbs erhalten Gustav Düsing Architekt, Berlin / Landschaftsarchitektur mahl gebhard konzepte, München. Den zweiten Preis erhalten Karamuk Kuo Architekten, Zürich / Studio Vulkan Landschaftsarchitektur, Zürich. Den dritten Preis erhalten AFF Architekten GmbH, Berlin / TOPOTEK GmbH, Berlin. Zudem gehen Anerkennungen an BRUTHER, Paris / Catherine Mosbach Landschaftsarchitektin, Paris, und FAKT – Kern Tessarz Tratz Architekten PartGmbB, Berlin in ARGE mit Studio Muoto SARL, Paris / Bureau B+B urbanism and landscape architecture, Amsterdam. 

Das Preisgericht unter Vorsitz der Berliner Architektin Prof. Regine Leibinger tagte vom 11. bis 12. März und wählte die Siegerentwürfe aus. Die drei Preisträger nehmen jetzt an dem anschließenden Verhandlungsverfahren teil. Die Projekte Neubau und Sanierung werden mit insgesamt 146 Millionen zu gleichen Teilen von Bund und Land gefördert. Für die Baukosten des Forschungsarchivs sind 44 Millionen vorgesehen.

Unter dem Titel ›Tor zur Literatur‹ soll der Literaturcampus des DLA – bestehend aus Schiller-Nationalmuseum (1903), Archivgebäude (1972) samt Erweiterungsbau (1995), Literaturmuseum der Moderne (2006) und Collegienhaus (1993) – auf der Schillerhöhe in Marbach am Neckar um ein Forschungsarchiv erweitert werden. Gegenstand des Realisierungswettbewerbs war die Bauwerks- und Freiraumplanung für den Neubau (Gründstücksfläche ca. 11.000 qm). 

Die Eröffnung des Neubaus ist für das Jahr 2032 geplant.