(4) Literaturdaten: Digitale Sammlungsforschung
Die digitalen Bestände des DLA, die in allen Bereichen des Archivs – durch E-Mails, elektronische Skripte, Netzliteratur, virtuelle Bearbeitungen von Literatur in Games – stetig und schnell wachsen, bearbeiten wir mit Hilfe digitaler Sammlungsforschung. Sie findet im Rahmen zahlreicher Kooperationsprojekte statt. Die Stabstelle ›Digitales Archiv, Digital Humanities, Forschungsdatenmanagement‹ führt regelmäßig Fachgespräche mit Akteur/-innen aus der Community durch, um in Dialog zu Themen wie ›best practice‹ beim Aufbau und Betrieb eines digitalen Archivs zu treten.
Gegenwärtig werden zwei digitale Editionsprojekte durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert, die »Digitale Edition der Korrespondenz Hans-Georg Gadamers«, eine Kooperation mit der Bergischen Universität Wuppertal, sowie in Kooperation mit der Forschungsstelle Max Brod Jena-Weimar der Friedrich-Schiller-Universität Jena die »Digitale Edition der Tagebücher Max Brods«.
Die Edition der Notizbücher Peter Handkes wird vom Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek und vom Deutschen Literaturarchiv Marbach in Zusammenarbeit mit der Abteilung Forschung und Datenservices der Österreichischen Nationalbibliothek erarbeitet. Sie vereint die Bestände beider Archive und wird durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und den Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) gefördert.
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Deutsches Literaturarchiv Marbach
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