Kafka-Nacht: Gibs auf, gibs auf – Franz Kafka und wir – Eine Hommage

Für die Kafka-Nacht kreiert der Choreograph und Solist des Stuttgarter Balletts Fabio Adorisio mit den Tänzer/-innen Martino Semenzato und Vittoria Girelli ein Pas des deux, das von der emotionalen Sensibilität des Schriftstellers inspiriert ist. Zur Musik von Franz Schubert verarbeitet Adorisio Kafkas zwischenmenschliche Beziehungen, aber auch sein Talent die eigenen Emotionen aus den verschiedensten Blickwinkeln darzustellen. In einem Gespräch mit Katharina Hacker und Ulf Stolterfoht diskutiert Jan Bürger vom Deutschen Literaturarchiv mit den Autor/-innen über ihre Kafka-Lektüren. Dazu lesen Schauspielerinnen und Schauspieler des Schauspiels Stuttgart aus den Erzählungen des Autors. Der zweite Teil des Abends widmet sich der Beziehung Franz Kafkas zur Musik. Kammersängerin Helene Schneidermann präsentiert einen Ausschnitt aus ihrem Programm Jiddische Lieder. Ensemblemitglied Michael Nagl wird Carl Loewes Ballade Graf Eberstein singen, die, wie Max Brod berichtet, Kafkas »Lieblingsmusik« war. Gemeinsam mit Kollegen aus dem Schauspiel-Ensemble wird Nagl zudem Albert Graf von Schlippenbachs Nun leb wohl, du kleine Gasse zum Besten geben, ein Lied, »das man im diesjährigen Sanatorium öfters am Morgen im Chorgesungen hat, in das ich mich verliebt und das ich abgeschrieben habe«, wie Kafka in einem Brief 1912 bekannte.

In Kooperation mit dem Staatstheater Stuttgart und der der Akademie für gesprochenes Wort. 

Weitere Informationen und Vorverkauf (ab 15. April): 
https://www.schauspiel-stuttgart.de/spielplan/a-z/gibs-auf-gibs-auf-kafka-nacht

 

 

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Die Staatstheater Stuttgart
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