»Schreiben gegen das Vergessen«. Mascha Kaléko und Hilde Domin

Veranstaltung anlässlich des Gedenkens »80 Jahre Kriegsende«

Mit Nikola Herweg (Vortrag), Jenny Langner (Rezitation) und Robert Schmucker (Moderation)​​​​​​​.

Mascha Kaléko und Hilde Domin wurden in den Jahren der NS-Diktatur als Jüdinnen verfolgt. Beiden gelang die Flucht. Kaléko war zu diesem Zeitpunkt bereits eine erfolgreiche Dichterin: 1938 konnte der Shootingstar der Berliner Künstlerszene in die USA emigrieren. Die zwei Jahre jüngere Hilde Domin ging schon 1932 – zunächst als Studentin – nach Italien und war weitsichtig genug, nicht zurückzukehren. Sie wurde unter dem Eindruck des Exils zur Dichterin. Geschrieben haben beide überwiegend auf Deutsch und wurden und werden in Deutschland gelesen. Beide kehrten nur zögerlich und mit zwiespältigen Gefühlen in das Land, aus dem sie vertrieben worden waren, zurück: Kaléko nicht endgültig, aber immer wieder; Domin dauerhaft. Beiden ist es gelungen – trotz teilweise für ihr Publikum unbequemen Themen – eine bis heute ungewöhnlich große und treue Leserschaft zu gewinnen. Die Literaturwissenschaftlerin und Historikerin Nikola Herweg zeigt teilweise unveröffentlichte Materialien aus den Nachlässen der beiden Dichterinnen und spricht über ihre Leben und Werke und ihren Umgang mit der deutschen Geschichte.

Eintritt: € 6,- 
Schüler/Studierende frei 
Anmeldung: akademisches-forum@bistum-augsburg.de

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Kontakt

Akademisches Forum der Diözese Augsburg  
Anmeldung
https://bistum-augsburg.de/