Resonanzraum Rilke. Ringvorlesung zum 150. Geburtstag Rainer Maria Rilkes

Rainer Maria Rilke gilt als ein Einsamkeitsfanatiker. Das stimmt, insofern sein Schreibprozess betroffen ist, aber Anregungen suchte er in Gesellschaft, bei seinen Mitmenschen und den vielbeschworenen Dingen. Rilkes Leben und Schreiben sind von einer außergewöhnlichen Offenheit und Sensibilität gegenüber seiner Umwelt geprägt. Die Vorträge gehen diesem ›Resonanzraum Rilke‹ im Hinblick auf Pflanzen und Tiere, auf Landschaften und Kulturräume, auf Literatur und andere Künste, auf politische Ereignisse und Religionen genauer nach. Zu Rilkes 150. Geburtstag soll damit ein facettenreiches Bild des Autors entstehen, der gegenwärtig (und auch international) zu den meistrezipierten Stimmen der deutschsprachigen Literatur gehört, in seinen späten Jahren aber auch auf Französisch dichtete. Mit Vorträgen von Sandra Richter, Melanie Garanin, Thomas Schmidt, Torsten Hoffmann, Anna Kinder, Manfred Koch und Angelika Overath, Kerstin Thomas, Natalie Maag, Karl-Josef Kuschel, Wolfram Pyta, Gunilla Eschenbach und Marcel Lepper.

In Kooperation mit der Universität Stuttgart und dem Evangelischen Bildungszentrum Hospitalhof.

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