Rilke and the Arts – The Arts and Rilke

Rilke gilt als Erfinder des ›Dinggedichts‹ und als Autor, für den das Visuelle prägend war. In seiner Jugend und als junger Mann zeichnete er; seiner Zeit in Prag verdankt er langjährige Kontakte zu vielen bildenden Künstler/-innen, darunter Emil Orlik, Heinrich Vogeler, Otto Modersohn, Paula Becker und seine spätere Frau Clara Westhoff sowie Ernst Norlind, Mathilde Vollmoeller und Hedwig Jaenichen-Woermann. In Paris war er Sekretär von Auguste Rodin. Doch wie genau verhalten sich bildende Kunst und Literatur in Rilkes Leben und Werk zueinander und wie hat die bildende Kunst auf Rilke reagiert? Der Nachlass des Autors im DLA Marbach enthält zahlreiche bisher unbekannte Korrespondenzen und Notizbücher und zeigt – zusammen mit den Beständen im Musée Rodin, im Schweizerischen Literaturarchiv in Bern, in der Fondation Martin Bodmer in Genf u.a. – in besonders konzentrierter Form, in welchem Maß Rilke im kommunikativen Austausch mit den Künsten seiner Zeit die Entwicklung der modernen Ästhetik beeinflusst hat.

Die Tagung findet auf Englisch und Französisch statt.

Programm und weitere Informationen: https://www.musee-rodin.fr/musee/agenda/rilke-et-arts 

Registrierung für online-Übertragung (Zoom): https://zoom.us/webinar/register/WN_dr1uRIV1RAKv4tMbsqHjlg#/registration

In Kooperation mit dem Musée Rodin, Paris, und dem Deutschen Forum für Kunstgeschichte, Paris.

Kontakt

Deutsches Literaturarchiv Marbach
Referat Forschung
Telefon +49 (0) 7144 / 848-175
E-Mail: forschung@dla-marbach.de